Aus der Stadtratssitzung 12.9.2019

Position des Stadtforums Altenburg zum Interessenbekundungsverfahren zur Wiederbebauung des „Areals am Topfmarkt“

Interessenbekundungsverfahren Quartier 15
Es ist nachvollziehbar, dass die Stadt Altenburg das Interesse an der großen Brache in zentraler Altstadtlage (zwischen Topfmarkt und Josephinum) prüfen möchte. Beim Lesen der Vorlage kamen jedoch Zweifel auf, ob sich ernsthafte Investoren auf eine Aufgabenstellung einlassen würden, aus der nicht ersichtlich wird, was die Stadt mit dem Grundstück vorhat. Das angeführte Entwicklungskonzept für das Quartier 15 stammt aus dem Jahr 2011, als es um völlig andere städtebauliche und inhaltliche Vorstellungen für die Altstadt ging. Wenigstens die Vorzugsvariante für die Bebauung, auf die sich damals geeinigt wurde, hätte man zur Kenntnis geben sollen.

Es ist nachvollziehbar, dass die Stadt Altenburg das Interesse an der großen Brache in zentraler Altstadtlage (zwischen Topfmarkt und Josephinum) prüfen möchte. Beim Lesen der Vorlage kamen jedoch Zweifel auf, ob sich ernsthafte Investoren auf eine Aufgabenstellung einlassen würden, aus der nicht ersichtlich wird, was die Stadt mit dem Grundstück vorhat. Das angeführte Entwicklungskonzept für das Quartier 15 stammt aus dem Jahr 2011, als es um völlig andere städtebauliche und inhaltliche Vorstellungen für die Altstadt ging. Wenigstens die Vorzugsvariante für die Bebauung, auf die sich damals geeinigt wurde, hätte man zur Kenntnis geben sollen.

Die gesetzlichen Grundlagen für Interessenbekundungsverfahren sind die Bundes- und Thüringer Landeshaushaltsordnungen § 7, Absatz 2 bzw. 3. Die Verwaltungsvorschriften des Bundes sehen für die Durchführung eindeutige Regeln vor. Unter Beschreibung heißt es:

„Die staatliche Aufgabe oder die öffentlichen Zwecken dienende wirtschaftliche Tätigkeit/ finanzwirksame Maßnahme ist möglichst so genau zu beschreiben, dass ein Interessent auf der Grundlage dieser Beschreibung den Umfang erkennen und eine Preisschätzung für diese Aufgabe oder Tätigkeit vornehmen kann. Insbesondere ist anzugeben,

  • inwieweit die Interessenten Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung einer Maßnahme übernehmen sollen,
  • wie die Eigentumsverhältnisse geregelt werden sollen,  
  • auf welchen Zeitraum sich die Maßnahme oder Tätigkeit erstrecken soll,
  • welche Kriterien für die Entscheidung im Interessenbekundungsverfahren maßgeblich sind und
  • welche Rechte sich der Staat bei der Maßnahme selbst sowie zur Kontrolle über die Ausführung der Aufgaben vorbehält.

Die Beschreibung sollte funktional formuliert sein, damit die Interessenten alle technischen und organisatorischen Neuerungen einbeziehen können. In der Beschreibung kann festgelegt werden, dass die Interessenten eine bestimmte Rechtsform annehmen und/oder über eine bestimmte Kapitalausstattung verfügen müssen, wenn dies sachlich erforderlich ist.“

Ziel der in den Verwaltungsvorschriften geforderten präzisen Vorgaben ist es, Vergleichbarkeit zwischen der Interessenbekundung und der eigenen Planung herzustellen.

Wir wollen das Leitbild der Stadt auf den Prüfstand stellen, und es gibt klare Prioritäten ­für die Entwicklung der Stadt: Innenstadt, Schlossberg und Areal am Großen Teich. Das erfordert auch eine Prüfung der Rolle, die Kunst und Kultur und – Baukultur künftig einnehmen werden.

Das Quartier 15 zwischen Topfmarkt und Josephinum soll hinsichtlich des Tourismus besondere Aufmerksamkeit erfahren: Hotel, Parkhaus, Spielewelt, wie immer sie aussehen wird, verbunden mit dem Josephinum, für das schon Vorschläge als ein Haus des Wissens vorliegen, ergänzend zu Spielewelt und Stadtbibliothek.

Das sind Bauaufgaben wie aus dem Bilderbuch, die einen mit dem Schlossberg korrespondierenden kulturellen Hotspot in der Innenstadt erstehen lassen könnten – in vorbildlicher architektonischer Gestaltung. Denn mit dem ersehnten touristischen Zustrom wächst uns Verantwortung zu.

Sollten diese Überlegungen nicht die Grundlage für die Beteiligung von Investoren an dem Verfahren bilden? Natürlich können die Interessenbekunder Gegenvorschläge einbringen, auch ein den Topfmarkt abschließendes Regionalkaufhaus wäre beispielsweise wünschenswert. Und vielleicht haben sie sogar Ideen, die weit über die unsrigen hinausgehen und die wir gern annehmen, aber sie müssen doch wissen, wohin die Stadt sich zu entwickeln beabsichtigt.

Im Moment herrscht Aufbruchsstimmung. Und spätestens zum Tag des offenen Denkmals war zu lernen, dass Altenburg durch die Nähe zu Leipzig wie durch die Schönheit der Stadt für den Immobilienmarkt entdeckt worden ist und zwar nicht nur von Spekulanten von weit her, die wertvolle Altbausubstanz erwerben und die Häuser verfallen lassen, wie wir es schmerzlich erleben müssen. Daraus erwächst eine Verpflichtung, künftig noch sorgsamer mit öffentlichem Eigentum umzugehen und Forderungen zu stellen, die dem Rang der Stadt entsprechen.

Bei uns herrscht Mangel an Geld, an Personal, an vielem anderen auch, aber doch nicht Mangel an Ideen und an Selbstbewusstsein und an Wissen um die Potenziale der Stadt. Auch das sollte, gleichsam als Subtext, aus der Bekanntmachung des Interessenbekundungsverfahrens hervorgehen.

Wir plädieren für eine Überarbeitung der Vorlage und eine erneute Diskussion im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss und empfehlen, die vorgesehene Arbeitsgruppe Quartier 15 sofort zu gründen.

Weitere Dokumente siehe unter Punkt Ö30 https://www.altenburg.eu//sessionnet/bi/si0057.php?__ksinr=1490

Veranstaltungshinweis: Vortrag über „Schrumpfende Städte in Thüringen“

Die Volkshochschule Altenburger Land hat in ihr Herbst-/Wintersemester 2019/2020 ein neues Veranstaltungsformat aufgenommen, das sich „Akademie in der Aula“ nennt. Besonders aufmerksam machen wollen wir gleich auf den ersten Vortrag am Montag, den 2. September 2019. Dann spricht die Professorin Dr. Katrin Großmann von der Fachhochschule Erfurt zum Thema „Schrumpfende Städte in Thüringen: Über Trends, Unterschiede und nicht zuletzt über Würde“

In der Kurzbeschreibung heißt es: „Was vor 20 Jahren noch Stadtplaner und Stadtforscher in Aufruhr versetzt hat, scheint heute kalter Kaffee: Städte, die kontinuierlich Einwohner verlieren, altern und mit Leerstand, knappen Kassen und unterausgelasteten Schulen und Kindergärten kämpfen. Doch während Großstädte wie Leipzig heute schon wieder mit Wachstumsschmerzen kämpfen, schrumpfen besonders Kleinstädte in peripheren Lagen weiter. Andere entwickeln sich zu einem kleinen Zentrum in einer ansonsten schrumpfenden Region. Der Altersdurchschnitt steigt. Teilweise verzeichnen die Städte eine „doppelte Alterung“, es gibt sogar Zuzug von Senioren – aus dem Umland. Die Aufmerksamkeit für die Orte, die weiter Einwohner verlieren, scheint sich zwischen Ignoranz, lokaler Wachstumsrhetorik und medial vermittelten Niedergangs- und Entvölkerungsszenarien zu erschöpfen.
Welcher Umgang mit schrumpfenden Städten wäre angemessen? Der Vortrag nutzt den sozialtheoretischen Begriff der Würde, um dies zu erkunden.“

Veranstaltungsbeginn ist 18 Uhr in der Aula der VHS in Altenburg (Hospitalplatz 6, 04600 Altenburg).

In der Vortragsreihe sprechen verschiedene Gastreferenten bis Februar einmal im Monat zu unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen unter: www.vhs-altenburgerland.de.

Stadtforum im Dialog mit der HTWK

Auf Einladung des Stadtforums Altenburg präsentieren drei Absolventen der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) am Dienstag, den 21. Mai 2019, ihre Masterarbeiten.

Damit soll die bekannte Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstatt“ fortgesetzt und gleichzeitig erweitert werden zum „Dialog mit anderen Städten“. Gemeinsames Thema der Präsentationen am 21. Mai ist die Frage nach städtebaulichen Visionen für eine lebendige Gestaltung schrumpfender Mittelstädte.

„Stagnierende Mittelstädte – Entwicklung einer städtebaulichen Impulsstrategie am Beispiel Zeitz“ lautet der Titel der Abschlussarbeit von Susan Radisch und Sebastian Lorenz. Für ihre Überlegungen und Ausarbeitung, wie die Steigerung der Attraktivität stagnierender Städte ein Beitrag zur Lösung der Wohnungsfrage in Großstädten und Ballungsräumen sein könne, erhielten sie den „Campus Masters“-Architektenpreis 2018.

Simon Kron hat „Greiz 2046. 7 Setzungen für die Zukunft“ erarbeitet. Es ist der Entwurf einer Alternative, um das trostlose Image der erfahrenen „Deindustrialisierung“ zu ersetzen durch die Wiederbelebung und Entwicklung zukunftsfähiger Alleinstellungsmerkmale wie Kultur, Historie, Architektur oder Stadt am Fluss.

Für die Moderation des Abends konnte Prof. Dr. Arnold Bartetzky (Universität Leipzig) gewonnen werden. Ihn verbindet mit dem Stadtforum Altenburg ein langjähriger Austausch über Themen des Städtebaus und der Denkmalpflege. Intensiviert hat sich der Kontakt insbesondere im Zusammenhang mit der Entwicklung des heutigen Marktareals. Bartetzky gehörte 2010/2011 zu den vehementen Befürwortern des ursprünglichen, historischen Gebäudeensembles. Die Pflege eines bundesweiten Netzwerkes zu Fachleuten wie Bartetzky oder zu Angehörigen der HTWK ist für das Stadtforum Altenburg eine wichtige Grundlage für fachlichen Austausch, neue Anregungen und Bestätigung.

Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr im Forum Thüringer Hof, Gabelentzstraße 15, Altenburg.

Stadtforum mit „Treffpunkt Liste 7“ auf dem Altenburger Markt

„Es geht noch besser!“ lautet der Anspruch, mit dem das Stadtforum Altenburg auf eine zukunftsfähige Entwicklung der Skatstadt hinwirken will. Mit Eröffnung ihres Ladengeschäfts „Treffpunkt Liste 7“ am Markt/Ecke Weibermarkt vergangenen Samstag wollen die 36 Wahlkandidaten des Stadtforums ihre Präsenz vergrößern. Die kommenden Samstage und jeweils mittwochs bis zur Stadtratswahl laden sie von 9 Uhr bis 16 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihnen über Altenburg ins Gespräch zu kommen. Schließlich geht es darum zu entscheiden, wie die Zukunft der Stadt aussehen soll. Wohin soll sie sich entwickeln? Welche Schwerpunkte müssen gesetzt werden, damit es wieder mehr Spaß macht hier zu leben? Wie kann ein Stimmungswandel in der Bevölkerung gelingen, der nach außen ausstrahlt und neue Leute zum Zuzug einlädt. Das Stadtforum fordert dafür klugen Mut, Fantasie, städtebauliche Beratung, Konsequenz und eine gute Portion Optimismus.

Damit steht es parteiunabhängig als Liste 7 am 26. Mai 2019 zur Wahl für den nächsten Stadtrat.

Statt Kandidatenporträts und allgemeine Sprüche auf zahllosen Plakaten beliebig an den Laternenpfosten im Stadtgebiet zu verteilen, setzt die Bürgerinitiative auf themenbezogene, großformatige Banner an entsprechenden Brennpunkten, um auf das Entwicklungspotenzial von Altenburg aufmerksam zu machen. „Warum wohnt hier niemand? – Das muss sich ändern!“, „Gibt’s hier einen Jugendtreff? – Jugendprojekte fördern!“, „Landesgartenschau verpasst? Dranbleiben! Gute Ideen umsetzen!“ sind nur eine Auswahl der Themen, bei denen das Stadtforum Handlungsbedarf im Stadtrat sieht.

In den nächsten Tagen erfolgt die Verteilung der Wahlprogramm-Broschüren an alle Haushalte. Zur Diskussion und Ergänzung des Programms ist im „Treffpunkt Liste 7“ beste Gelegenheit. Kommen Sie vorbei!

Es geht noch besser!

Das Programm des Stadtforums für die Wahlen zum Altenburger Stadtrat 2019

Broschüre des Stadtforums Altenburg zur Stadtratwahl 2019

Wir müssen uns entscheiden, wie die Zukunft unserer Stadt aussehen soll. Wohin soll sie sich entwickeln? Welche Schwerpunkte setzen wir? Wie gelingt uns ein Stimmungswandel, der nach außen ausstrahlt und neue Leute zum Zuzug einlädt. Wir brauchen klugen Mut, Fantasie, städtebauliche Beratung, Konsequenz – und eine gute Portion Optimismus. Und wir müssen die Zukunft gemeinsam gestalten.

Die Tür zum Rathaus ist offen – Sie entscheiden, wer ab Mai mitbestimmt!

Das Stadtforum lädt ein!

Samstag, 4. Mai: Stadtspaziergänge mit dem Stadtforum

11 Uhr: Der Markt und Umgebung – so hätten wir es gern (Treffpunkt vor der Brüderkirche) und 15 Uhr: Gründerzeit Blaue Flut / Bahnhof (Treffpunkt Forum Thüringer Hof, Gabelentzstraße 15)

Samstag, 11. Mai: Reden Sie mit uns!

Ab 9 Uhr: Ladengeschäft am Markt / Ecke Weibermarkt, „Treffpunkt Liste 7“, bei Kaffee, Kuchen, Wein und Musik – unsere Kandidaten im Gespräch

Samstag, 18. Mai: Reden Sie mit uns!

Ab 9 Uhr: Ladengeschäft am Markt / Ecke Weibermarkt, „Treffpunkt Liste 7“, bei Kaffee, Kuchen, Wein und Musik – unsere Kandidaten im Gespräch

Dienstag, 21. Mai: „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“

19 Uhr: Forum Thüringer Hof, Gabelentzstraße 15; Absolventen der HTWK Leipzig stellen ihre Masterarbeiten vor: Susan Radisch und Sebastian Lorenz über „Stagnierende Mittelstädte am Beispiel Zeitz“ und Simon Korn über „Greiz 2046. 7 Setzungen für die Zukunft“ Moderation: Prof. Dr. Arnold Bartetzky, Universität Leipzig

Freitag, 24. Mai: Tag der Nachbarn im Gründerzeitviertel

(Treffpunkt Hof zwischen Gabelentzstraße 15 / Kanalstraße 7) 15–17 Uhr: Frühjahrsputz in Kanalstraße und Gabelentzstraße; ab 18 Uhr: Hoffest, Gespräche, gemeinsames Essen, Musik; ab 13 Uhr: in den Läden Kanalstraße 10 und 40, Spezialitäten aus der Region präsentiert von Weingut Triebe, NABU, PoliBistro

Samstag, 25. Mai: Tag der Nachbarn: Frühschoppen am Morgen danach

10–12 Uhr: im Hof Gabelentzstraße 15 / Kanalstraße 7; 9–12 Uhr: in den Läden Kanalstraße 10 und 40, Spezialitäten aus der Region präsentiert von Weingut Triebe, NABU, PoliBistro

Samstag, 25. Mai: Reden Sie mit uns!

Ab 9 Uhr: Ladengeschäft am Markt / Ecke Weibermarkt, „Treffpunkt Liste 7“, bei Kaffee, Kuchen, Wein und Musik – unsere Kandidaten im Gespräch

Mehr Leidenschaft und Mut für Altenburg.

Zum zweiten Mal möchte sich das Stadtforum Altenburg e.V. auch im Stadtrat für die Belange der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger einsetzen, die künftige Stadtpolitik konstruktiv begleiten und sich aktiv an Problemlösungen beteiligen.

  • Wir sind parteiunabhängig und durch sachorientierte Arbeit allein der Weiterentwicklung unserer Stadt und dem gleichberechtigten Zusammenleben und Wohlergehen aller ihrer Einwohner verpflichtet. 
  • Wir suchen den Dialog zu allen Menschen, tragen zur Verwirklichung guter Ideen und couragierter Projekte zur Stadtverbesserung bei und engagieren uns für die Wiederbelebung der Innenstadt wie für bürgerschaftliche Initiativen in den Stadtteilen.
  • Wir engagieren uns für einen mutigen und weitsichtigen Zukunftsentwurf für die Stadt, der alle Bereiche des öffentlichen Lebens umfasst und klare, verbindliche und umsetzbare Ziele formuliert.
  • Wir stehen für ein selbstbewusstes Altenburg, dessen Bürgerinnen und Bürger wieder stolz sind auf die Geschichte und den kulturellen, künstlerischen und unverwechselbaren architektonischen Reichtum ihrer Stadt – für dessen Erhaltung wollen wir uns einsetzen.
  • Wir unterstützen Bestrebungen für einen Imagewandel, um die touristische Anziehungskraft der Stadt zu stärken und dafür eine funktionierende und umweltfreundliche Infrastruktur zu schaffen.

Für Anregungen, Fragen oder Wünsche, Mitglied des Stadtforums zu werden, schreiben Sie uns eine E-Mail an post [@] stadtforum-altenburg.de.

Eindrücke vom Aktionstag für die Unterstützerunterschriften am 26. März 2019.

144 Unterschriften für Vielfalt im Stadtrat gesucht

Stadtforum Altenburg – Forum für Stadtentwicklung und Denkmalschutz reicht Liste mit Wahlvorschlag zur Stadtratswahl ein.

Am 26. Mai 2019 wird in Altenburg ein neuer Stadtrat gewählt. Zwei Monate vorher hat das Stadtforum Altenburg offiziell seinen Wahlvorschlag eingereicht. Wer als Altenburger Bürger das Engagement des Stadtforums unterstützen möchte, ist am Dienstag, den 26. März, um 17 Uhr zum Treffpunkt am Rathaus eingeladen, um seine Unterstützerunterschrift zu geben. Davon müssen bis 18. April 2019 insgesamt 144 – das sind viermal so viele, wie es Stadtratssitze gibt – im Wahlbüro der Stadtverwaltung geleistet werden. Dann erst wird das Stadtforum Altenburg mit seiner Liste zur Stadtratswahl wählbar sein. Das Treffen zur Abgabe der Unterstützerunterschriften ist gleichzeitig Gelegenheit, mit den Mitgliedern des Stadtforums ins Gespräch zu kommen.

Ziel der seit 2010 bestehenden bürgerschaftlichen Vereinigung ist es, in Fraktionsstärke, das heißt, mit mindestens drei Mitgliedern im Stadtrat mitwirken zu können. Um sich unabhängig von anderen Parteien zur Wahl zu stellen, erfolgte Anfang März die Vereinsgründung (aktuell 33 Mitglieder). Bei der ersten Versammlung haben sich für das „Stadtforum Altenburg – Forum für Stadtentwicklung und Denkmalschutz“ gleich 37 Mitglieder zur Wahl im Mai aufstellen lassen. Gemeinsam mit Johannes Schaefer und Jutta Penndorf an der Listenspitze soll an die Erfahrung der vergangenen fünf Stadtratsjahre angeknüpft werden.

Das Stadtforum setzt sich für eine zukunftsorientierte, moderne, die historischen Architektur- und Kulturschätze Altenburgs aktiv einbeziehende Stadtentwicklung ein. Die Ideen für ein lebendiges Altenburg mit einem attraktiven Wohnumfeld sind unter den Listenkandidaten mindestens ebenso vielfältig wie ihr Altersquerschnitt von 35 bis 87 Jahren oder ihre berufliche Ausrichtung – vom Arzt, Gärtner, Gastronom, Ingenieur, Kunsthistoriker, Lehrer, Physiotherapeut, Sozialarbeiter bis zum Restaurator.

Derzeit arbeitet das Stadtforum Altenburg an der Fertigstellung seines Wahlprogramms. Bis zur Wahl im Mai folgen außerdem noch weitere Veranstaltungen, zur eigenen Vorstellung und öffentlichen Diskussion verschiedener Kernthemen. Details werden noch bekanntgegeben. Für Anregungen oder Fragen ist das Stadtforum Altenburg per E-Mail an post[at]stadtforum-altenburg.de  erreichbar.

Wahlberechtigte können ihre Unterstützerunterschrift für den Wahlvorschlag des StadtforumsAltenburg im Wahlbüro der Stadtverwaltung Altenburg (Rathaus) zu folgenden Zeiten abgeben: Mo, Mi, Do 8:30-12:00 Uhr, 13:30-15:30 Uhr | Di 8:30-12:00 Uhr, 13:30-18:00 Uhr | Fr 8:30-12:00 Uhr

Trauer um Peter Gzik

Am 6. Dezember 2018 verstarb völlig unerwartet unser Freund Peter Gzik. Wir alle sind sehr betroffen und trauern um einen rastlosen Kämpfer für Denkmalschutz und Stadtentwicklung. Er war Mitgründer, Sprecher und Motor des Stadtforums Altenburg.

Wir vermissen Peter Gzik. In seinem Sinne werden wir uns weiterhin für eine engagierte, mutige und streitbare Stadtentwicklungspolitik einsetzen.

Argumentationspapier zum Neubauvorhaben „Wohnpark Lindenau“ der SWG Altenburg

Die Stadtratsfraktion Bündnis90/DieGrünen – Stadtforum Altenburg hat vor dem entscheidenden Satzungsbeschluss ein Argumentationspapier zum Neubauvorhaben „Wohnpark Lindenau“ der Städtischen Wohnungsgesellschaft Altenburg (SWG) verfasst.

1. Der Standort

Die Fläche hinter Kaufland Südost wurde ursprünglich für Gärten genutzt. Bereits in den 1990er Jahren wollte ein Investor hier Eigenheime bauen, daraufhin wurden die Gärten aufgelöst. Seitdem liegt die Fläche brach, was aber wegen ihrer versteckten Lage für das Stadtbild nicht von Bedeutung ist. Die Bebauung der Fläche ist nicht zwingend notwendig. Die Fläche ist derzeit nicht erschlossen, weder verkehrs- noch medientechnisch.

Eine alternative Nutzung für die Fläche wäre der immer wieder geforderte inner-städtische individuelle Eigenheimbau mit Einzelstandorten und Reihenhäusern. Dafür ist der Standort geeignet. Die Schallschutzproblematik könnte in diesem Fall (geringere Höhe der Gebäude) durch eine moderate Schallschutzwand gelöst werden. Wenn die Erschließung zeitgleich mit ersten Sanierungen der erhaltens-werten Gebäude in der Südstraße erfolgen würde, hätte man sehr gute Vermarktungschancen der Baugrundstücke, weil die Käufer sähen, dass sich das Gebiet insgesamt entwickelt.

2. Der Bedarf

Ein Blick in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (InSek Wohnen 2009), das mit der Beschlussvorlage 027/09/BV vom Stadtrat gebilligt wurde, zeigt: 2007 hatte Altenburg 36.472 Einwohner. Es gab 24.112 WE, davon standen 4.667 WE leer (19%). Das InSek ging von mehreren Szenarien aus:
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Machbarkeitsstudie für die Bewerbung der Stadt Altenburg um die Ausrichtung der 5. Thüringer Landesgartenschau 2024

  

Teil 1 – Machbarkeitsstudie, S. 7-19: Altenburg im Kurzporträt (PDF)

Teil 2 – Machbarkeitsstudie, S. 22-35: Stadtentwicklungsziele (PDF)

Teil 3 – Machbarkeitsstudie, S. 36-63: Kernzonen und externe Standorte (PDF)

Teil 4 – Machbarkeitsstudie, S. 65-83: Organisation, Veranstaltungen und Service (PDF)

Teil 5 – Machbarkeitsstudie, S. 85-134: Investition, Finanzierung und Risikoanalyse (PDF)

Teil 6 – Machbarkeitsstudie, S. 141-142: Quellennachweis und Impressum (PDF)

Guter Neubau in Innenstädten – von der Baulücke bis zum Solitär

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ lädt das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung für Mittwoch, 22. Juni 2016, 19:00 Uhr in den Luthersaal der Brüderkirche ein.

Zum Thema referiert Herr Prof. Andreas Wolf, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Fachbereich Architektur.

Die Diskussion über „guten Neubau in Innenstädten“ führt nicht nur zu den Grundfragen nachhaltigen Bauens, sondern hinein in Themen städtebaulicher Entwicklung und gesellschaftlicher Transformation.

Der Vortrag erörtert die komplexen Bedingungen heutiger Stadtarchitektur und verdeutlicht Aspekte der Qualitätsfindung und -sicherung an ausgewählten Beispielen und Referenzprojekten.

Prof. Andreas Wolf ist freier Stadtplaner und Architekt und unterrichtet die Lehrgebiete Städtebau und Entwerfen an der HTWK Leipzig.

Im Anschluss an den Vortrag besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen.

Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ – 10. Februar 2016

SFA Logo_Im_Dialog

Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lädt zur Februar-Veranstaltung der Reihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ am Mittwoch, den 10. Februar 2016, um 19:30 Uhr in den Luthersaal der Brüderkirche ein.

Aus gegebenem Anlass laden wir zu einer offenen und konstruktiven Diskussion zu den Vorschlägen der Stadtverwaltung zur „Attraktivitätssteigerung der Altenburger Innenstadt“ ein.

Neben dem Thema Parken in der Innenstadt sollen in der Veranstaltung auch andere Lösungsansätze zu grundsätzlichen Fragen der Innenstadtbelebung im Rahmen einer Gesprächsrunde mit allen Gästen erarbeitet und diskutiert werden.

SFA 2016 ImDialog OVZ 20160130S13 Auszug aus: OVZ, 30.01.2016, S. 13

 

Internationale Bauausstellung Thüringen – eine Chance für Altenburg!

Das Stadtforum Altenburg war am Dienstagabend, 20. Mai 2014, Gast bei einer Veranstaltung der „IBA Thüringen“ im Landratsamt. Die Internationale Bauausstellung Thüringen, kurz: IBA, ist ein zehnjähriges Zukunftslabor des Planens und Bauens. Sie will mit neuen Ideen und exemplarischen Projekten die Energiewende vorantreiben und kultivieren sowie die Auswirkungen des demographischen Wandels gestalten. Sie will Mut zum Handeln machen!

In der Diskussionsveranstaltung wurde deutlich, welche Chancen die IBA für das Altenburger Land und speziell die Stadt Altenburg bietet.

Bis zum 15. Juli 2014 sind die verschiedensten Akteure, Initiativen sowie die öffentlichen Verwaltungen aufgerufen, Projektideen einzureichen (siehe unten).

In der Diskussion wurde offensichtlich, dass sich seitens der Stadtverwaltung bisher kaum mit dem Thema beschäftigt wurde. Das Stadtforum Altenburg sieht gerade in der IBA die Gelegenheit, Weiterlesen

Öffentliche Vorstellung des Wahlprogramms – 12. Mai 2014

Wahlbooklet Wahlflyer  Innenstadt_148x148-01 

Bündnis 90/Die Grünen und das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung bilden für die Kommunalwahl 2014 ein Wahlbündnis.

Am Montag, 12. Mai, um 17 Uhr, stellt das Wahlbündnis im Paul-Gustavus-Haus in der Wallstraße 29 sein Wahlprogramm der Öffentlichkeit vor. Alle interessierten Altenburgerinnen und Altenburger sind hierzu herzlich eingeladen. Es bietet sich die Möglichkeit zur Diskussion mit Kandidaten der gemeinsamen Liste für die Wahlen zum Altenburger Stadtrat.

Im Anschluss laden Jennifer Schubert, verkehrs- und baupolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, der Kreisverband Altenburg von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN und das Stadtforum Altenburg um 19 Uhr recht herzlich zur Veranstaltung „Stadtentwicklung im Zeichen des demografischen Wandels und der Energiewende“ ein. 

Demografischer Wandel und die Umstellung der Energieversorgung bei Strom, Wärme und Mobilität auf erneuerbare Energien stellen die Stadtentwicklung vor große Herausforderungen. Die Stadt Altenburg steht vor der Aufgabe, den Bevölkerungsrückgang, veränderte Lebensgewohnheiten und Mobilitätsansprüche der BewohnerInnen sowie steigende Energiepreise und Denkmalschutz unter einen Hut zu bringen.

Wie können energieeffiziente Stadtentwicklung, ressourcenschonende Mobilität und Denkmalschutz in Einklang gebracht werden?

Diese und weitere Fragen wollen wir nach kurzen Einführungsreferaten von Jennifer Schubert (MdL, Grüne) und Michael Sonntag (Bauamtsleiter in Coswig (Anhalt), Stadtforum Altenburg) mit Ihnen diskutieren.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein Paul-Gustavus-Haus Altenburg e.V. 

Weitere Informationen:

Warum kandidieren wir?Wahlprogramm Wahlbündnis Bündnis 90/Die Grünen – Stadtforum Altenburg (Weblink)

Warum kandidieren wir? Eine Auswahl (Weblink)

Kandidaten-Liste für die Stadtratswahl, 25. Mai 2014 (Weblink)

Wahlspot „Es liegt an Dir – Deine Stadt, Deine Wahl.“ (Weblink)

Wahlbündnis Bündnis 90/Die Grünen – Stadtforum Altenburg

WVKW 2014-03-29 WVKW 2014-03-29

STADTFORUM ALTENBURG – Forum für Denkmalschutz und  Stadtentwicklung und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN schließen sich für die Wahlen zum Altenburger Stadtrat zu einem Wahlbündnis zusammen. Für die Kommunalpolitik in Altenburg sieht das Bündnis Übereinstimmungen in wesentlichen Grundüberzeugungen.

Aus diesem Anlass fand am Sonnabend, den 29. März 2014, eine Wahlversammlung im Paul-Gustavus-Haus statt. Im Ergebnis dieser Veranstaltung haben sich 36 Altenburgerinnen und Altenburger bereit erklärt, mit ihrer Kandidatur zur Wahl des Altenburger Stadtrates dieses Bündnis zu unterstützen. Für das Stadtforum Altenburg stehen 31 Kandidaten auf der gemeinsamen Liste.

Johannes Schaefer (Stadtforum Altenburg) und Kerstin Krist (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) führen diese Liste als Doppelspitze an (siehe unten).

In dieser Versammlung wurde das aus 10 Punkten bestehende, gemeinsam erarbeitete Wahlprogramm einstimmig angenommen (siehe unten).

Bündnis 90/Die Grünen und das Stadtforum Altenburg stehen für eine moderne, vom Bürgerwillen getragene umweltfreundliche Stadtentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des weiteren Einwohnerrückgangs. Es setzt den Schwerpunkt auf die Stärkung der Innenstadt und die Sorgfalt für andere Stadt- bzw. Ortsteile.

Podiumsdiskussion „Mit einem starken Zentrum in Altenburgs Zukunft!“ – 18. Juni 2013

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ lädt das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung zum Podiumsgespräch am Dienstag, den 18. Juni 2013, um 19 Uhr in die Music Hall, Johannisgraben 4, in Altenburg ein.

Gäste für das Podiumsgespräch zum Thema „Mit einem starken Zentrum in Altenburgs Zukunft!“ sind:

  • Inge Klaan, Staatssekretärin, Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr
  • Dr. Heike Liebmann, Bundestransferstelle Stadtumbau Ost
  • Michael Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Altenburg
  • Matthias Grunwald, Professor für Städtebau an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Architekturbüro Grunwald & Grunwald Leipzig
  • Peter Gzik, Stadtforum Altenburg

Sowohl der Bundeszensus 2011 als auch der zweite Demografiebericht der Thüringer Landesregierung 2011 bestätigen Weiterlesen

4. Vernetzungstreffen der Stadtforen in Mitteldeutschland – 13. Juli 2012

  

Am kommenden Freitag, 13. Juli 2012, findet ab 12 Uhr im Altenburger Lindenau-Museum das 4. Netzwerktreffen der Stadtforen in Mitteldeutschland statt. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Neben dem großen Schwerpunktthema „Einkaufstempel – Großprojekte in der Altstadt“ wird es einzelne Präsentationen und Wortbeiträge zu weiteren aktuellen Themen und Vorhaben in Mitteldeutschland geben. Darüber hinaus ist einen Erfahrungsaustausch über die Arbeit in den Stadtforen und des Netzwerkes vorgesehen. Nähere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer (siehe Anlage).

Die Veranstaltung findet ab 18.30 Uhr einen lockeren Ausklang im Gasthaus Gesecus am Topfmarkt 2 in Altenburg.

Veranstaltungsflyer Vernetzungstreffen 2012 (PDF)

 

Zur Befragung der Oberbürgermeister-Kandidaten

Entsprechend Leitbild und Stadtmarketingkonzept hat Altenburg vor allem Zukunft als Stadt der Kultur, als Wohn- und Tourismusstandort. Deshalb sind Fragen der Stadtentwicklung und des Denkmalschutzes von zentraler Bedeutung. Dem Anspruch des Stadtforum Altenburg entsprechend, nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern, wurden den vier OB-Kandidaten Wahlprüfsteine in Form von sechs Fragen zur Beantwortung zugesandt, vgl. hier Fragenkatalog Stadtforum Altenburg.

Alle vier Kandidaten haben sich dankenswerter Weise an der Befragung beteiligt. Während die drei Herausforderer sich an die gewünschte Kurzfassung zu den konkreten Fragen gehalten haben, lesen sich die sehr breit dargelegten Antworten des Amtsinhabers als Rechtfertigung der bisherigen Politik.

Gute Ideen zur Entwicklung der Stadt kann man bei allen Bewerbern finden, so überrascht Michael Wolf Weiterlesen

Öffentliches Treffen, 28. Februar 2012

Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lädt am Dienstag, den 28. Februar 2012, um 19 Uhr zum öffentlichen Treffen ins Gasthaus Gesecus am Topfmarkt 2 ein.

Thema des Abends ist die Diskussion und das Erarbeiten von Wahlprüfsteinen für die Oberbürgermeisterwahl in Altenburg. Mit diesen Wahlprüfsteinen will das Stadtforum Altenburg im Vorfeld der kommenden OB-Wahl alle Kandidaten zu eindeutigen Stellungnahmen im Wirkungsbereich Stadtplanung/Stadtentwicklung bewegen. Das Stadtforum Altenburg wird die Stellungnahmen der Kandidaten mit den Bürgern der Stadt öffentlich diskutieren, ihren Gehalt beurteilen und selbst Stellung beziehen.

Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen und Probleme der Stadtentwicklung und des Denkmalschutzes anzusprechen. Wir sind bestrebt, durch dieses Forum mit Bürgern, Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung sowie Interessengemeinschaften und Vereinen ins Gespräch zu kommen.

Öffentliches Treffen, 17. Oktober 2011

Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lädt zu seinem öffentlichen Treffen am Montag, 17. Oktober 2011, um 19 Uhr, ins Gasthaus Gesecus im Topfmarkt 2 ein.

Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen und Probleme der Stadtentwicklung und des Denkmalschutzes anzusprechen. Wir sind bestrebt, durch dieses Forum mit Bürgern, Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung sowie Interessengemeinschaften und Vereinen ins Gespräch zu kommen.

BAUSTEIN. Magazin für Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Baukultur des Netzwerkes Stadtforen 01|2011

Mit der ersten Ausgabe des knapp 40 Seiten umfassenden Magazins „BAUSTEIN – Stadtentwicklung. Denkmalpflege. Baukultur“ 01|2011 stellen sich fast alle teilnehmenden Initiativen des Netzwerkes Stadtforen Mitteldeutschland mit Porträt und Projekten vor. Für die Rubrik „Stadtgespräch“ stellte das Stadtforum Altenburg nachfolgenden, aktualisierten Überblicksartikel über das Bauvorhaben „Areal am Markt“ zusammen:

Bauvorhaben „Areal am Markt“

Seit fast zwei Jahren engagiert sich das Stadtforum Altenburg um eine bestmögliche Lösung bei der Neugestaltung des „Areal am Markt“ im Herzen der Altstadt zu erreichen. Grundsätzlich unterstützt das Stadtforum Altenburg die Initiative der städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) und der Stadtverwaltung Altenburg, das schon viel zu lange ungenutzte Quartier wieder zu bebauen und somit zu einer positiven Entwicklung in der Altenburger Altstadt beizutragen. Kritisch zu betrachten ist der Komplettabriss der bestehenden wertvollen historischen Gebäude, die architektonische Qualität der Neubelebung und die Art und Weise der Umsetzung des Vorhabens durch die Stadtverwaltung und die SWG.

Im Folgenden sind die wichtigsten Etappen im Streit um das Areal chronologisch aufgeführt: Weiterlesen

Stadtforum Altenburg Gründungsmitglied im „NETZWERK Stadtforen Mitteldeutschland“

„Bürgerbeteiligung“ ist derzeit bundesweit eines der großen politischen Schlagworte – spätestens seit „Stuttgart 21“. Überall in Deutschland engagieren sich Bürger dafür, dass Demokratie auch zwischen den Wahltagen stattfindet und bringen sich aktiv vor Ort in Planungsprozesse ein. In Mitteldeutschland haben überregionale Aufmerksamkeit unter anderem die bürgerschaftlichen Initiativen um den Bau der Dresdner Waldschlösschenbrücke, den Abbruch der Kleinen Funkenburg in Leipzig, die Abbrüche von Barockhäusern in Weißenfels und Altenburg oder die Flächenabbrüche in Chemnitz erregt. Doch das Engagement beschränkt sich nicht auf solche Einzelprojekte.

In den letzten Jahren haben an verschiedenen Orten in ganz Mitteldeutschland Bürger und unabhängige Fachleute Zusammenschlüsse gegründet, um losgelöst von Einzelereignissen eine kontinuierliche Bürgerbeteiligung von unten zu organisieren. Einige dieser Vereinigungen haben ihre Wurzeln bereits in der Bürgerbewegung der späten DDR-Zeit, andere sind im Zuge der Friedlichen Revolution entstanden, ein großer Teil jedoch erst im Zusammenhang mit dem zum Teil systematischen Abbruch ganzer Denkmallandschaften in den Jahren ab 2000. Weiterlesen

Aufruf zur Kundgebung für Denkmalschutz am Tag des offenen Denkmals, 11. September 2011, 11 Uhr am Platz vor der Brüderkirche

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 11.09.2011, rufen wir, ein partei-übergreifendes Bündnis engagierter Altenburger Bürger und Denkmalfreunde, in der Zeit von 11 bis 12 Uhr zu einer Kundgebung für Denkmalschutz in Altenburg auf – unter dem Motto: „Adieu, altes Haus!“

Ziel der Kundgebung ist es, die Auseinandersetzung mit den Themen Denkmalschutz und Stadtentwicklung zu fördern sowie die Öffentlichkeit für die Bedeutung von Baudenkmalen zu sensibilisieren. Weiterlesen

Quartierskonzept für die Quartiere 8 und 15 vorgestellt – OVZ, 24. März 2011

Das Quartierskonzept/Rahmenplan für die Quartiere 8 und 15 liegt im Baudezernat der Stadt Altenburg, Neustadt 7, aus. Dieser kann bis zum 15. April 2011 während der Dienstzeiten der Behörde im ersten Obergeschoss eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist bis zum 15. April 2011 sind alle interessierten Bürger aufgerufen, ihre Bedenken und Anregungen vor- und einbringen. Anzumerken ist,  dass die Aussagen zum Areal am Markt (Quartier 8) in den Vertiefungsvarianten nicht konsequent ausgearbeitet sind, da die Stadtverwaltung in der Aufgabenstellung des Quartierskonzeptes die Planung der SWG als IST-Zustand definiert.

Nach der Anhörung der Träger öffentlicher Belange will der Oberbürgermeister im Mai 2011 den Plan als Abwägungs- und Satzungsbeschluss in den Stadtrat einbringen. Er soll danach als Handlungsrahmen für die künftige städtebauliche Entwicklung dienen.

Der Entwurf des städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Quartiere 8 und 15 findet sich unter: www.altenburg.eu (Menüpunkt „Bauen und Wohnen“, Unterpunkt „Stadtplanung“).

Neuland wagen! Ein Resümee vom 22. März 2011

Die Veranstaltung mit dem Titel „Zwischen Abbruch und Aufbruch – Demokratische Stadtentwicklung im Osten“, die in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. und dem Lindenau-Museum organisiert wurde, bot ein vielseitiges Programm. Neben einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung des Lindenau-Museums „Die Stadt. Vom Werden und Vergehen“ umfasste das Programm die Vorstellung des Dokumentarfilms „Neuland“ von Daniel Kunle und Holger Lauinger, die ein Jahr lang Weiterlesen