Stadtforum mit „Treffpunkt Liste 7“ auf dem Altenburger Markt

„Es geht noch besser!“ lautet der Anspruch, mit dem das Stadtforum Altenburg auf eine zukunftsfähige Entwicklung der Skatstadt hinwirken will. Mit Eröffnung ihres Ladengeschäfts „Treffpunkt Liste 7“ am Markt/Ecke Weibermarkt vergangenen Samstag wollen die 36 Wahlkandidaten des Stadtforums ihre Präsenz vergrößern. Die kommenden Samstage und jeweils mittwochs bis zur Stadtratswahl laden sie von 9 Uhr bis 16 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihnen über Altenburg ins Gespräch zu kommen. Schließlich geht es darum zu entscheiden, wie die Zukunft der Stadt aussehen soll. Wohin soll sie sich entwickeln? Welche Schwerpunkte müssen gesetzt werden, damit es wieder mehr Spaß macht hier zu leben? Wie kann ein Stimmungswandel in der Bevölkerung gelingen, der nach außen ausstrahlt und neue Leute zum Zuzug einlädt. Das Stadtforum fordert dafür klugen Mut, Fantasie, städtebauliche Beratung, Konsequenz und eine gute Portion Optimismus.

Damit steht es parteiunabhängig als Liste 7 am 26. Mai 2019 zur Wahl für den nächsten Stadtrat.

Statt Kandidatenporträts und allgemeine Sprüche auf zahllosen Plakaten beliebig an den Laternenpfosten im Stadtgebiet zu verteilen, setzt die Bürgerinitiative auf themenbezogene, großformatige Banner an entsprechenden Brennpunkten, um auf das Entwicklungspotenzial von Altenburg aufmerksam zu machen. „Warum wohnt hier niemand? – Das muss sich ändern!“, „Gibt’s hier einen Jugendtreff? – Jugendprojekte fördern!“, „Landesgartenschau verpasst? Dranbleiben! Gute Ideen umsetzen!“ sind nur eine Auswahl der Themen, bei denen das Stadtforum Handlungsbedarf im Stadtrat sieht.

In den nächsten Tagen erfolgt die Verteilung der Wahlprogramm-Broschüren an alle Haushalte. Zur Diskussion und Ergänzung des Programms ist im „Treffpunkt Liste 7“ beste Gelegenheit. Kommen Sie vorbei!

Es geht noch besser!

Das Programm des Stadtforums für die Wahlen zum Altenburger Stadtrat 2019

Broschüre des Stadtforums Altenburg zur Stadtratwahl 2019

Wir müssen uns entscheiden, wie die Zukunft unserer Stadt aussehen soll. Wohin soll sie sich entwickeln? Welche Schwerpunkte setzen wir? Wie gelingt uns ein Stimmungswandel, der nach außen ausstrahlt und neue Leute zum Zuzug einlädt. Wir brauchen klugen Mut, Fantasie, städtebauliche Beratung, Konsequenz – und eine gute Portion Optimismus. Und wir müssen die Zukunft gemeinsam gestalten.

Die Tür zum Rathaus ist offen – Sie entscheiden, wer ab Mai mitbestimmt!

Das Stadtforum lädt ein!

Samstag, 4. Mai: Stadtspaziergänge mit dem Stadtforum

11 Uhr: Der Markt und Umgebung – so hätten wir es gern (Treffpunkt vor der Brüderkirche) und 15 Uhr: Gründerzeit Blaue Flut / Bahnhof (Treffpunkt Forum Thüringer Hof, Gabelentzstraße 15)

Samstag, 11. Mai: Reden Sie mit uns!

Ab 9 Uhr: Ladengeschäft am Markt / Ecke Weibermarkt, „Treffpunkt Liste 7“, bei Kaffee, Kuchen, Wein und Musik – unsere Kandidaten im Gespräch

Samstag, 18. Mai: Reden Sie mit uns!

Ab 9 Uhr: Ladengeschäft am Markt / Ecke Weibermarkt, „Treffpunkt Liste 7“, bei Kaffee, Kuchen, Wein und Musik – unsere Kandidaten im Gespräch

Dienstag, 21. Mai: „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“

19 Uhr: Forum Thüringer Hof, Gabelentzstraße 15; Absolventen der HTWK Leipzig stellen ihre Masterarbeiten vor: Susan Radisch und Sebastian Lorenz über „Stagnierende Mittelstädte am Beispiel Zeitz“ und Simon Korn über „Greiz 2046. 7 Setzungen für die Zukunft“ Moderation: Prof. Dr. Arnold Bartetzky, Universität Leipzig

Freitag, 24. Mai: Tag der Nachbarn im Gründerzeitviertel

(Treffpunkt Hof zwischen Gabelentzstraße 15 / Kanalstraße 7) 15–17 Uhr: Frühjahrsputz in Kanalstraße und Gabelentzstraße; ab 18 Uhr: Hoffest, Gespräche, gemeinsames Essen, Musik; ab 13 Uhr: in den Läden Kanalstraße 10 und 40, Spezialitäten aus der Region präsentiert von Weingut Triebe, NABU, PoliBistro

Samstag, 25. Mai: Tag der Nachbarn: Frühschoppen am Morgen danach

10–12 Uhr: im Hof Gabelentzstraße 15 / Kanalstraße 7; 9–12 Uhr: in den Läden Kanalstraße 10 und 40, Spezialitäten aus der Region präsentiert von Weingut Triebe, NABU, PoliBistro

Samstag, 25. Mai: Reden Sie mit uns!

Ab 9 Uhr: Ladengeschäft am Markt / Ecke Weibermarkt, „Treffpunkt Liste 7“, bei Kaffee, Kuchen, Wein und Musik – unsere Kandidaten im Gespräch

Maßnahmen zur Innenstadtstärkung – Resümee zur Veranstaltung IM DIALOG

Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lud am 10. Februar 2016 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „IM DIALOG. Für eine lebendige Innenstadt“ zu einem Diskussionsabend ein. Anlass waren die zahlreichen Schließungen von Geschäften in der Innenstadt und das darauf reagierende Fünf-Punkte-Programm des Oberbürgermeisters (Weblink).

Einleitend stellte Peter Gzik dar, dass grundlegende Instrumente für die Innenstadtentwicklung seit Jahren vorliegen, aber von der Stadtverwaltung nicht konsequent angewendet werden. Er erinnerte an das Leitbild der Stadt Altenburg (Weblink), das Stadtmarketingkonzept (Weblink), das integrierte Stadtentwicklungskonzept (Weblink) sowie das im Februar 2016 vom Stadtrat zu verabschiedende Einzelhandelskonzept (Weblink).

In allen Vorlagen hat die Stärkung der Innenstadt, insbesondere die Förderung des Wohnens und der zentralörtlichen Funktion Altenburgs größte Bedeutung. In der Regel enthalten sie konkrete Handlungsvorschläge zur kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzung. Hier sollte die Stadtverwaltung ihre Verantwortung endlich wahrnehmen und alle Akteure – Stadtverwaltung, Händler, Gastronomen, Gewerbetreibende, Eigentümer – an einen Tisch bringen und einen tragfähigen Masterplan entwickeln.

Um negativen Entwicklungen gegensteuern zu können, gilt es, deren Ursachen zu erkennen. In den Beiträgen wurden als Ursachen der gegenwärtigen Situation unter anderem benannt: neben dem Auszug öffentlicher Verwaltungen und Institutionen (EWA, Arbeitsamt, Finanzamt, Polizei) und damit die Auslagerung von Arbeitsplätzen aus der Innenstadt sowie dem Versäumnis, neue Einrichtungen wie beispielsweise das Medicum in der Innenstadt anzusiedeln, ist es vor allem der hohe Wohnungsleerstand im Altstadtkern von ca. 40 %. Um die Innenstadt zu beleben, muss vor allem der Leerstand an Wohnungen beseitigt werden. Das sollte vordringliche Aufgabe sein. Die Teilnehmer der Veranstaltung schlugen verschiedene Wege vor. Konsens war, dass es nötig ist, die Probleme bei der Wurzel zu packen, die fünf vorgeschlagenen Punkte greifen zu kurz und lassen deutlich werden, dass trotz der prekären personellen und finanziellen Lage insbesondere im Stadtplanungsamt eine übergreifende Strategie für die Innenstadt mit klar umrissenen Zielen entwickelt und zur Anwendung kommen muss.

Ausführlich wurde über das Quartier 4 (zwischen Weibermarkt und Sporenstraßen sowie Johannisstraße und Markt) diskutiert. Hier besteht aufgrund der besonderen städtebaulichen Bedeutung die politische Pflicht der Stadt, eine Planung inklusive eines Quartiermanagements, das die Bürger in die Planungsprozesse einbezieht, in Auftrag zu geben und dafür Bundes- und EU-Fördermöglichkeiten zu erschließen.

Seit Jahren beschäftigt sich das Stadtforum mit diesem Quartier. Die Fraktion Stadtforum/Grüne forderte erfolglos bei den zwei vergangenen Haushaltsplanungen ein vertiefendes Quartierkonzept mit dem Ziel, beispielhaft mit Privateigentümern und Stadtverwaltung dringend benötigten attraktiven Wohnraum am Markt mit Balkonen, Aufzügen und Parkplätzen zu verwirklichen.

Einige zusätzliche Parkplätze, mobiles Spielgerät und Wasser auf dem Markt können eine schwierige Situation entspannen, aber nicht grundsätzlich zum Besseren verändern. Spätestens bei den Vorschlägen zum Parken und veränderter Straßenführungen wurde deutlich, dass die Erarbeitung eines Verkehrs- und Parkkonzeptes zwingend notwendig ist. Es bedarf größerer und vor allem gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure. Lassen Sie uns darüber sprechen und konstruktive Lösungen finden.

Für die Situation der Einzelhändler in Altenburg wird die weitere Diskussion um ein großflächiges Einkaufszentrum mit einem fast ausschließlich zentrenrelevanten Sortiment auf der grünen Wiese maßgebend sein. Ob in der Leipziger Straße oder alternativ in Windischleuba: Die Auswirkungen werden die Altenburger Innenstadthändler, aber auch beispielsweise das Bahnhofcenter drastisch zu spüren bekommen.

Das Stadtforum Altenburg wird im April zu diesem Thema eine weitere Veranstaltung der Reihe „IM DIALOG“ durchführen.

Bereits für Dienstag, den 15. März 2016, sind alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Bauausschusssitzung ins Altenburger Rathaus eingeladen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und dem Stadtforum hatten sich Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (Fachbereich Architektur und Sozialwissenschaften) im Sommersemester 2015 mit verschiedenen Themen Altenburgs beschäftigt. Eine Auswahl ihrer Arbeiten wird an diesem Tag präsentiert werden.

Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ – 10. Februar 2016

SFA Logo_Im_Dialog

Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lädt zur Februar-Veranstaltung der Reihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ am Mittwoch, den 10. Februar 2016, um 19:30 Uhr in den Luthersaal der Brüderkirche ein.

Aus gegebenem Anlass laden wir zu einer offenen und konstruktiven Diskussion zu den Vorschlägen der Stadtverwaltung zur „Attraktivitätssteigerung der Altenburger Innenstadt“ ein.

Neben dem Thema Parken in der Innenstadt sollen in der Veranstaltung auch andere Lösungsansätze zu grundsätzlichen Fragen der Innenstadtbelebung im Rahmen einer Gesprächsrunde mit allen Gästen erarbeitet und diskutiert werden.

SFA 2016 ImDialog OVZ 20160130S13 Auszug aus: OVZ, 30.01.2016, S. 13

 

Sicherung Wohn- und Geschäftshaus Johannisstraße 49

Johannisstr 49 Johannisstr 49 Johannisstrasse 49, Lageplan

Nachdem im November 2012 der geplante Abbruch des leer stehenden Wohn- und Geschäftshauses Johannisstraße 49 bekannt wurde, hinterfragte das Stadtforum Altenburg die Rückbauabsichten der Stadtverwaltung.

Das Stadtforum war sich einig, dass ein überstürzter Abbruch ohne Prüfung der Sanierungswürdigkeit bzw. ohne eine anschließende Lückenschließung einen verheerenden Einschnitt in den geschlossenen Straßenzug darstellen und einen Einblick in die problematische Quartiersituation mit bisher ungeordneter Entwicklung der Einzelgrundstücke über Jahre hinweg freigeben würde.

Der Bauzustand des Objektes stellte sich nach Auffassung des Stadtforums, zumindest die akuten Gefährdungen betreffend, unproblematischer dar, als seitens der Stadt Altenburg formuliert. Ungeachtet des relativ hohen Sanierungsstaus ist das Gebäude grundsätzlich sanierungswürdig, vergleichbar mit anderen im Sanierungsgebiet modernisierten Objekten.

Da die Stadt Altenburg nicht im Stande war, alternative Lösungen Weiterlesen