Guter Neubau in Innenstädten – von der Baulücke bis zum Solitär

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ lädt das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung für Mittwoch, 22. Juni 2016, 19:00 Uhr in den Luthersaal der Brüderkirche ein.

Zum Thema referiert Herr Prof. Andreas Wolf, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Fachbereich Architektur.

Die Diskussion über „guten Neubau in Innenstädten“ führt nicht nur zu den Grundfragen nachhaltigen Bauens, sondern hinein in Themen städtebaulicher Entwicklung und gesellschaftlicher Transformation.

Der Vortrag erörtert die komplexen Bedingungen heutiger Stadtarchitektur und verdeutlicht Aspekte der Qualitätsfindung und -sicherung an ausgewählten Beispielen und Referenzprojekten.

Prof. Andreas Wolf ist freier Stadtplaner und Architekt und unterrichtet die Lehrgebiete Städtebau und Entwerfen an der HTWK Leipzig.

Im Anschluss an den Vortrag besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen.

Maßnahmen zur Innenstadtstärkung – Resümee zur Veranstaltung IM DIALOG

Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lud am 10. Februar 2016 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „IM DIALOG. Für eine lebendige Innenstadt“ zu einem Diskussionsabend ein. Anlass waren die zahlreichen Schließungen von Geschäften in der Innenstadt und das darauf reagierende Fünf-Punkte-Programm des Oberbürgermeisters (Weblink).

Einleitend stellte Peter Gzik dar, dass grundlegende Instrumente für die Innenstadtentwicklung seit Jahren vorliegen, aber von der Stadtverwaltung nicht konsequent angewendet werden. Er erinnerte an das Leitbild der Stadt Altenburg (Weblink), das Stadtmarketingkonzept (Weblink), das integrierte Stadtentwicklungskonzept (Weblink) sowie das im Februar 2016 vom Stadtrat zu verabschiedende Einzelhandelskonzept (Weblink).

In allen Vorlagen hat die Stärkung der Innenstadt, insbesondere die Förderung des Wohnens und der zentralörtlichen Funktion Altenburgs größte Bedeutung. In der Regel enthalten sie konkrete Handlungsvorschläge zur kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzung. Hier sollte die Stadtverwaltung ihre Verantwortung endlich wahrnehmen und alle Akteure – Stadtverwaltung, Händler, Gastronomen, Gewerbetreibende, Eigentümer – an einen Tisch bringen und einen tragfähigen Masterplan entwickeln.

Um negativen Entwicklungen gegensteuern zu können, gilt es, deren Ursachen zu erkennen. In den Beiträgen wurden als Ursachen der gegenwärtigen Situation unter anderem benannt: neben dem Auszug öffentlicher Verwaltungen und Institutionen (EWA, Arbeitsamt, Finanzamt, Polizei) und damit die Auslagerung von Arbeitsplätzen aus der Innenstadt sowie dem Versäumnis, neue Einrichtungen wie beispielsweise das Medicum in der Innenstadt anzusiedeln, ist es vor allem der hohe Wohnungsleerstand im Altstadtkern von ca. 40 %. Um die Innenstadt zu beleben, muss vor allem der Leerstand an Wohnungen beseitigt werden. Das sollte vordringliche Aufgabe sein. Die Teilnehmer der Veranstaltung schlugen verschiedene Wege vor. Konsens war, dass es nötig ist, die Probleme bei der Wurzel zu packen, die fünf vorgeschlagenen Punkte greifen zu kurz und lassen deutlich werden, dass trotz der prekären personellen und finanziellen Lage insbesondere im Stadtplanungsamt eine übergreifende Strategie für die Innenstadt mit klar umrissenen Zielen entwickelt und zur Anwendung kommen muss.

Ausführlich wurde über das Quartier 4 (zwischen Weibermarkt und Sporenstraßen sowie Johannisstraße und Markt) diskutiert. Hier besteht aufgrund der besonderen städtebaulichen Bedeutung die politische Pflicht der Stadt, eine Planung inklusive eines Quartiermanagements, das die Bürger in die Planungsprozesse einbezieht, in Auftrag zu geben und dafür Bundes- und EU-Fördermöglichkeiten zu erschließen.

Seit Jahren beschäftigt sich das Stadtforum mit diesem Quartier. Die Fraktion Stadtforum/Grüne forderte erfolglos bei den zwei vergangenen Haushaltsplanungen ein vertiefendes Quartierkonzept mit dem Ziel, beispielhaft mit Privateigentümern und Stadtverwaltung dringend benötigten attraktiven Wohnraum am Markt mit Balkonen, Aufzügen und Parkplätzen zu verwirklichen.

Einige zusätzliche Parkplätze, mobiles Spielgerät und Wasser auf dem Markt können eine schwierige Situation entspannen, aber nicht grundsätzlich zum Besseren verändern. Spätestens bei den Vorschlägen zum Parken und veränderter Straßenführungen wurde deutlich, dass die Erarbeitung eines Verkehrs- und Parkkonzeptes zwingend notwendig ist. Es bedarf größerer und vor allem gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure. Lassen Sie uns darüber sprechen und konstruktive Lösungen finden.

Für die Situation der Einzelhändler in Altenburg wird die weitere Diskussion um ein großflächiges Einkaufszentrum mit einem fast ausschließlich zentrenrelevanten Sortiment auf der grünen Wiese maßgebend sein. Ob in der Leipziger Straße oder alternativ in Windischleuba: Die Auswirkungen werden die Altenburger Innenstadthändler, aber auch beispielsweise das Bahnhofcenter drastisch zu spüren bekommen.

Das Stadtforum Altenburg wird im April zu diesem Thema eine weitere Veranstaltung der Reihe „IM DIALOG“ durchführen.

Bereits für Dienstag, den 15. März 2016, sind alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Bauausschusssitzung ins Altenburger Rathaus eingeladen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und dem Stadtforum hatten sich Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (Fachbereich Architektur und Sozialwissenschaften) im Sommersemester 2015 mit verschiedenen Themen Altenburgs beschäftigt. Eine Auswahl ihrer Arbeiten wird an diesem Tag präsentiert werden.

Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ – 10. Februar 2016

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Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung lädt zur Februar-Veranstaltung der Reihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ am Mittwoch, den 10. Februar 2016, um 19:30 Uhr in den Luthersaal der Brüderkirche ein.

Aus gegebenem Anlass laden wir zu einer offenen und konstruktiven Diskussion zu den Vorschlägen der Stadtverwaltung zur „Attraktivitätssteigerung der Altenburger Innenstadt“ ein.

Neben dem Thema Parken in der Innenstadt sollen in der Veranstaltung auch andere Lösungsansätze zu grundsätzlichen Fragen der Innenstadtbelebung im Rahmen einer Gesprächsrunde mit allen Gästen erarbeitet und diskutiert werden.

SFA 2016 ImDialog OVZ 20160130S13 Auszug aus: OVZ, 30.01.2016, S. 13

 

Resümee der Auftaktveranstaltung „Im Dialog.“ – 18. Februar 2013

Zum Auftakt der neuen Veransaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ am 18. Februar 2013 im Lichthof des Modehauses Fischer kamen immerhin 45 interessierte Bürger, darunter Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Vertreter von Vereinen, der Werbegemeinschaft, des Denkmalbeirates und des Eigentümerverbandes Haus und Grund.

Zunächst erfolgte seitens des STADTFORUM ALTENBURG eine historische Einordnung der Gebäude in der Sporenstraße 1 und 2, dem sich Ausführungen über die bisherigen Sanierungsleistungen an den Gebäuden durch Bauherr und Architekt anschlossen.

Der ins Stocken geratenen Debatte über die künftige Entwicklung und Nutzung dieser beiden historischen Gebäude stellte Weiterlesen

Neue Veranstaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“

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Das Stadtforum Altenburg – Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung startet in diesem Jahr eine neue Veranstaltungsreihe. Unter dem Motto „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt.“ ist es das Ziel dieser Veranstaltungsreihe, Bemühungen für eine lebendige Innenstadt zu unterstützen und die Altenburger für dieses Thema zu sensibilisieren.

Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt auf der Vorstellung sanierter und unsanierter Objekte und Quartiere sowie Konzeptionen und Plänen von Privaten und öffentlicher Hand. Hierzu werden sowohl Informations- und Themenabende als auch Stadtrundgänge angeboten. 

Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde. Wir sind zu Gast im Weiterlesen