Hoffest um die „Margarethenkapelle“ – Tag des offenen Denkmals, 8. September 2013

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Passend zum Thema „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ erweckt das Stadtforum Altenburg am „Tag des offenen Denkmals“ das historische Martinsgässchen mit der im Volksmund überlieferten Margarethenkapelle aus dem Dornröschenschlaf!

Zahlreiche freiwillige Helfer beräumten im Vorfeld das Areal von Schutt und Wildwuchs, um pünktlich zum „Festtag“ das Martinsgässchen den Besuchern präsentieren zu können.

Zu besichtigen sind Teilbereiche des im Ursprung barocken Vorderhauses Johannisstraße 48, ein mittelalterlicher Höhler sowie Ansichten der vermeintlichen Margarethenkapelle mit Backsteingiebel und Martinsgässchen – durchgängig begehbar von Johannisstraße 48 bis Markt 18. Dieses Angebot wird durch Ausführungen zur Baugeschichte sowie Darstellung vorhandener Planung zur städtebaulichen Entwicklung im Quartier ergänzt.

Umrahmt wird die Aktion des Stadtforum Altenburg unter Mitwirkung der Eigentümer mit einem Hoffest um die „Margarethenkapelle“. Neben künstlerischen Darbietungen und Angeboten für Groß und Klein erfolgt eine gastronomische Betreuung im Innenhof Johannisstraße 48 sowie auf der Freifläche neben dem Martinsgässchen, unter anderem wird Höhlerbier ausgeschenkt. 

Programm zum Hoffest um die „Margarethenkapelle“ 

  • 10 – 10.45 Uhr    Wilfried Hamann, Posaunenchor, Johannisstraße 48
  • 10 – 11 Uhr         Antje Glanz, Marionettentheater, Markt 18
  • 11 – 13 Uhr         Eva Richter, Prinzenräuber vor Ort
  • 12 – 14 Uhr         Werner Osten, Akkordeon-Duo
  • 14 – 17 Uhr         Karli Heymann, Drehorgel
  • 17 – 19 Uhr         Bernd Witte, Duo Edelholz
  • ab 19.30 Uhr      Manuel Schmid, Stern-Combo Meißen

Das Martinsgässchen mit der vermeintlichen „Margarethenkapelle“ im Dornröschenschlaf vor der Beräumung von Schutt und Wildwuchs durch zig freiwillige Helfer im August 2013.

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Sonderseite der Osterländer Volkszeitung (OVZ) zum „Tag des offenen Denkmals“ (PDF)

Nachtrag, 7. September 2013:
Nunmehr dem Stadtforum vorliegende bauhistorische Untersuchungen des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege (TLDA) von Juli 2010 widerlegen den im Volksmund bekannten Standort einer Margarethenkapelle im rückwärtigen Teil des Grundstückes Johannisstraße 48 (Zitat): „Hiernach handelt es sich um ein spätmittelalterliches Speichergebäude von 1482 mit sehr großer baugeschichtlicher Bedeutung für Altenburg und Thüringen. Diese nach derzeitiger Kenntnis für Thüringen einzigartigen baulichen Strukturen erfordern eine vertiefende bauhistorische Untersuchung.“