Entwicklungspotential Martinsgässchen – Resümee zum „Tag des offenen Denkmals“, 8. September 2013

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Kennen Sie das Martinsgässchen, fragte das Stadtforum Altenburg aus Anlass des „Tag des offenen Denkmals“. Für Peter Gzik als Mitstreiter des Stadtforums war das im Dornröschenschlaf befindliche Martinsgässchen und die im Volksmund überlieferte Margarethenkapelle genau das richtige Vorhaben zum diesjährigen Thema „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“

Aus den ersten Gesprächen mit der Stadtverwaltung und den Eigentümern wurde schnell klar, dass dem Stadtforum viel Geduld und harte Überzeugungsarbeit für die Realisierung dieses Projektes abverlangt wird.

Der große Zuspruch in der Bevölkerung am Denkmaltag überraschte viele im Stadtforum und erfreute insbesondere Peter Gzik. Viele Besucher erkundeten erstmals dieses Altenburger Kleinod inmitten der Stadt, andere wiederum haben ganz persönliche Erinnerungen an die bis in die frühen 1960er Jahre öffentlich begehbare Gasse. Dabei ist das Quartier um das Martinsgässchen nur ein Beispiel für viele vergessene Stadtquartiere.

Für das Stadtforum ist das Hoffest um die „Margarethenkapelle“ lediglich ein Einstieg in die schwierige Umsetzung einer dringend notwendigen Quartiersentwicklung am Markt.

Ziel muss es sein, die im Denkmalsensemble „Kernstadt Altenburg“ (PDF) zwischen Markt – Johannisstraße – Sporenstraße – Weibermarkt befindlichen Eigentümer an den Tisch zu bringen, um mit einem zu erarbeitenden Quartierskonzept den Entscheidungsträgern und Fördermittelgebern das enorme Entwicklungspotential dieses innerstädtischen Quartiers zur Innenstadtbelebung aufzuzeigen.

Die ausgelassene Stimmung und die Freude über eine gelungene Veranstaltung lassen den immensen Arbeitsaufwand bspw. mit der Beräumung der städtischen Liegenschaften von Wildwuchs, den Baumaßnahmen zur Standortsicherung sowie die Organisation des vielseitigen Rahmenprogramms schnell vergessen.

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Das Stadtforum Altenburg bedankt sich recht herzlich bei nachstehend aufgeführten Personen, Vereinen und Unternehmen, die mit ehrenamtlichem Einsatz und Spenden die Voraussetzungen für die Öffnung des Martinsgässchens für den „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September 2013 ermöglichten.

  • Walter Kaleita, Hans-Martin Heinig, Eigentümer Johannisstraße 48 
  • Marcus Schwarz, Eigentümer Markt 18/19
  • Rossmann Drogerie, Eigentümer Markt 17
  • Förderverein Paul Gustavus Haus
  • Förderverein Bismarckturm
  • Förderverein Freundeskreis Brüderkirche
  • Gaststätte „Zum Alten Markt“
  • Ulrich Grabsch, Ingenieurbüro
  • Bauplanungsbüro ibb
  • Ronny Hübner, Tischlerei
  • Frank Knutas, Baubetrieb K&K 
  • Helge Klein
  • Dr. Thomas Große
  • Gebhard Berger, Brillen Berger
  • Kai-Uwe Hoffmann
  • EWA Altenburg
  • Lehmbaugestaltung André Bremer
  • Blumenhaus Brehmer
  • Gerd Ebert, Elektromeister
  • Mehageno, Ehrenhain
  • ELG Holz

Das Stadtforum bedankt sich ausdrücklich bei den Mitwirkenden des Rahmenprogramms:

  • Wilfried Hamann, Posaunenchor
  • Antje Glanz, Marionettentheater
  • Eva Richter, Prinzenräuber vor Ort
  • Werner Osten, Akkordeon-Duo
  • Karli Heymann, Drehorgel
  • Bernd Witte, Duo Edelholz
  • Manuel Schmid, Stern-Combo Meißen

Vielen Dank an dieser Stelle an Jens-Paul Taubert und Kai-Uwe Hoffmann für das umfangreiche Bildmaterial (hier nur auszugsweise).