{"id":2121,"date":"2011-10-05T12:56:01","date_gmt":"2011-10-05T11:56:01","guid":{"rendered":"http:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=2121"},"modified":"2011-10-05T15:19:04","modified_gmt":"2011-10-05T14:19:04","slug":"baustein-magazin-fur-stadtentwicklung-denkmalpflege-und-baukultur-des-netzwerkes-stadtforen-012011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=2121","title":{"rendered":"BAUSTEIN. Magazin f\u00fcr Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Baukultur des Netzwerkes Stadtforen 01|2011"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/01-Baustein-Netzwerk-Stadtforen1-e1317815042204.png\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2127\" title=\"Baustein - Magazin des Netzwerkes Stadtforen\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/01-Baustein-Netzwerk-Stadtforen1-150x150.png?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/02-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2128\" title=\"Baustein - Magazin des Netzwerkes Stadtforen\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/02-Baustein-Netzwerk-Stadtforen-150x150.png?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/03-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2129\" title=\"Baustein - Magazin f\u00fcr Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Baukultur\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/03-Baustein-Netzwerk-Stadtforen-150x150.png?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2130\" title=\"Baustein - Magazin f\u00fcr Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Baukultur\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen-150x150.png?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png?w=1772&amp;ssl=1 1772w, https:\/\/i0.wp.com\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/04-Baustein-Netzwerk-Stadtforen.png?w=1168&amp;ssl=1 1168w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit der ersten Ausgabe des knapp 40 Seiten umfassenden Magazins \u201e<a href=\"http:\/\/foto-music-film.com\/NetzwerkStadtforen\/Baustein\/BAUSTEIN_012011_NetzwerkStadtforen.pdf\" target=\"_blank\">BAUSTEIN \u2013 Stadtentwicklung. Denkmalpflege. Baukultur<\/a>\u201c 01|2011 stellen sich fast alle teilnehmenden Initiativen des Netzwerkes Stadtforen Mitteldeutschland mit Portr\u00e4t und Projekten vor. F\u00fcr die Rubrik \u201eStadtgespr\u00e4ch\u201c stellte das Stadtforum Altenburg nachfolgenden, aktualisierten \u00dcberblicksartikel \u00fcber das Bauvorhaben &#8222;Areal am Markt&#8220; zusammen:<\/p>\n<p><strong>Bauvorhaben \u201eAreal am Markt\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Seit fast zwei Jahren engagiert sich das Stadtforum Altenburg um eine bestm\u00f6gliche L\u00f6sung bei der Neugestaltung des \u201eAreal am Markt\u201c im Herzen der Altstadt zu erreichen. Grunds\u00e4tzlich unterst\u00fctzt das Stadtforum Altenburg die Initiative der st\u00e4dtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) und der Stadtverwaltung Altenburg, das schon viel zu lange ungenutzte Quartier wieder zu bebauen und somit zu einer positiven Entwicklung in der Altenburger Altstadt beizutragen. Kritisch zu betrachten ist der Komplettabriss der bestehenden wertvollen historischen Geb\u00e4ude, die architektonische Qualit\u00e4t der Neubelebung und die Art und Weise der Umsetzung des Vorhabens durch die Stadtverwaltung und die SWG.<\/p>\n<p>Im Folgenden sind die wichtigsten Etappen im Streit um das Areal chronologisch aufgef\u00fchrt:<!--more--><\/p>\n<p>Im Oktober 2009 stellt die SWG zusammen mit der Stadtverwaltung Altenburg erstmalig ihr geplantes und knapp 1\u00bd Jahre intern entwickeltes Bauvorhaben f\u00fcr das \u201eAreal am Markt\u201c \u00f6ffentlich vor. Dieses sah den Abbruch aller bestehenden Geb\u00e4ude, die Erweiterung des Quartiers um ca. 15 m nach S\u00fcden und damit eine radikale Ver\u00e4nderung der historischen Stadtstruktur sowie eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Baumassenverteilung mit einem 5-Geschosser an der Nordweststrecke gegen\u00fcber der Br\u00fcderkirche vor.<\/p>\n<p>Im November 2009 erfolgt nach leidenschaftlicher Diskussion im Stadtrat der Aufstellungsbeschluss, u.a. mit \u00c4nderungen wie bspw. der Einhaltung der historischen Quartiersgrenzen und der Beschr\u00e4nkung der Bauh\u00f6he an der Nordwestecke des Komplexes.<\/p>\n<p>April 2010: In einem Antwortschreiben des Th\u00fcringischen Landesamtes f\u00fcr Denkmalpflege und Arch\u00e4ologie (TLDA) bedauert die Beh\u00f6rde die Kompromisslosigkeit der SWG bei der Frage nach der Erhaltung der denkmalgesch\u00fctzten Bausubstanz und nach von der Beh\u00f6rde vorgeschlagenen Alternativl\u00f6sungen. Grunds\u00e4tzlich bleibt festzuhalten, dass das TLDA seit Beginn der Planungen darauf hinweist, dass einem Abriss der Geb\u00e4ude \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c und Klostergasse 5 nicht zugestimmt werden kann, die M\u00f6glichkeit eine Sanierung und Integration zweifelsfrei gegeben sowie Alternativplanungen mit Erhalt der Geb\u00e4ude vorzulegen sind.<\/p>\n<p>\u00dcberraschenderweise folgt der Altenburger Stadtrat seinem im November 2009 gefassten Beschluss, der die vorherige Erarbeitung eines Quartierkonzeptes vorsah, und billigt am 23. Juni 2010 mit knapper Mehrheit das Bauvorhaben mit dem Billigungs- und Auslegungsbeschluss. Die damit verbundene \u00f6ffentliche Auslegung erfolgte bis zum 9. August 2010.<\/p>\n<p>Das Stadtforum Altenburg erarbeitet eine ausf\u00fchrliche Stellungnahme und zeigt neben einer Problemer\u00f6rterung zur Begr\u00fcndung des Bebauungsplanes m\u00f6gliche Alternativen auf. Insgesamt gehen \u00fcber 60 Stellungnahmen und Anregungen ein. Die in der Stellungnahme<br \/>\ndes Stadtforum Altenburg aufgef\u00fchrten Einw\u00e4nde wie bspw. Denkmalschutz, Belebung der Erdgeschosszonen, Aufenthaltsqualit\u00e4t Freiraum, Verkehrskonzept und Parkplatzsituation werden in keinster Weise ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend der Abw\u00e4gungsphase im September 2010 stellt die SWG ihr zum f\u00fcnften Mal \u00fcberarbeitetes Fassadenkonzept vor.<\/p>\n<p>Seit September 2010 bem\u00fcht sich ein Investor aus Weimar, die Palais Schardt gGmbH, um den Kauf des Kulturdenkmals \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c mit der Absicht einer Sanierung und Nutzung innerhalb der n\u00e4chsten zwei Jahre. Die Kaufantr\u00e4ge werden von der SWG abgelehnt.<\/p>\n<p>Der Antrag der Stadtr\u00e4te im Bauausschuss, die Verfasser der Sanierungsgutachten f\u00fcr die Geb\u00e4ude \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c und Klostergasse 5 zuh\u00f6ren, wird vom Oberb\u00fcrgermeister (OB) mit Verweis auf die private Bauherrenschaft der st\u00e4dtischen Tochtergesellschaft SWG abgelehnt.<\/p>\n<p>21. Dezember 2010: Die Abbruchantr\u00e4ge f\u00fcr die Geb\u00e4ude Klostergasse 1, 3, 5 und \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c gehen wider Erwarten und ohne Pr\u00fcfung von Alternativen und entgegen\u00a0 aller Bedenken und Einw\u00e4nde im TLDA ein.<\/p>\n<p>19. Januar 2011: Das Stadtforum Altenburg wendet an den Petitionsausschuss des Th\u00fcringer Landtages. Der Petitionsausschuss wird gebeten, eine Vermittlungsrunde mit der Stadtverwaltung, der SWG und dem Stadtforum Altenburg zu initiieren u.a. zur Pr\u00fcfung eines vermuteten Interessenkonfliktes des OB als Gesellschafter, Aufsichtsratsvorsitzender und Chef der Verwaltung (Genehmigungsbeh\u00f6rde des Bauantrages), aufgrund der Befangenheit der Unteren Denkmalschutzbeh\u00f6rde bei der Erteilung der Abrissgenehmigung sowie des fehlenden Rechtsschutzes bei abrisswilligen Kommunen in Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>Februar 2011: Das Stadtforum Altenburg ver\u00f6ffentlicht seine Wirtschaftlichkeitsberechnung, auch im Rahmen der \u00f6ffentlichen Auslegung im August 2010 der Stadtverwaltung \u00fcbergeben wurde, und die nachweist, dass die Sanierung beider Geb\u00e4ude mit Integration in das Bauvorhaben der SWG deutlich kosteng\u00fcnstiger ist als ein Abriss und Neubau an dieser Stelle.<\/p>\n<p>4. M\u00e4rz 2011: Im Rahmen eines Ortstermins des Petitionsausschusses findet im Altenburger Rathaus eine Anh\u00f6rung statt u.a. mit Mitgliedern des Landtages, Vertretern der Landesregierung, des Landesverwaltungsamtes (Obere Denkmalschutzbeh\u00f6rde), des TLDA (Denkmalfachbeh\u00f6rde) und der Stadtverwaltung Altenburg sowie der SWG als Vorhabentr\u00e4ger. Von Seiten des Landesverwaltungsamtes wird eine Pr\u00fcfung der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung auf Abriss des Denkmals \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c zugesagt.<\/p>\n<p>7. M\u00e4rz 2011: Die Stadtverwaltung erteilte die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zum Abbruch des Geb\u00e4udes \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c.<\/p>\n<p>22. M\u00e4rz 2011: Vorstellung und Auslegung des Rahmenplanes f\u00fcr die innerst\u00e4dtischen Quartiere 8 und 15. Aussagen zum \u201eAreal am Markt\u201c (Quartier 8) sind in den Vertiefungsvarianten nicht konsequent ausgearbeitet, da die Stadtverwaltung in der Aufgabenstellung des Quartierskonzeptes die Planung der SWG als IST-Zustand definiert.<\/p>\n<p>M\u00e4rz 2011: In der Stadtratssitzung zum Haushalt 2011 erzwingen die Stadtr\u00e4te mehrheitlich die Einstellung von Haushaltsmitteln f\u00fcr die Sanierung der denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude auf dem \u201eAreal am Markt\u201c. Daraufhin zieht der OB den Gesamthaushalt 2011 zur\u00fcck. Bei einer erneuten Abstimmung \u00fcber Sanierungsmittel und Haushalt findet der Antrag unter Androhung einer Erh\u00f6hung der Gewerbesteuer seitens des OB keine Mehrheit im Stadtrat.<\/p>\n<p>April 2011: Der Kaufinteressent f\u00fcr das Kulturdenkmal \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c stellt sich den Stadtr\u00e4ten von CDU, Die LINKE, FDP und B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen vor.<\/p>\n<p>25. Mai 2011: R\u00fccktritt des Vorsitzenden des Denkmalbeirates der Stadt Altenburg aus Protest gegen die Erteilung der denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis zum Abbruch der<br \/>\nBaudenkmale.<\/p>\n<p>26. Mai 2011: Der Stadtrat fasst ohne Diskussion der Abw\u00e4gungsunterlagen den Abw\u00e4gungs- und Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan \u201eAreal am Markt\u201c.<\/p>\n<p>Im Juni 2011 bewilligt die Stadtverwaltung den Antrag der SWG auf sofortigen Vollzug der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung zum Abbruch. Hintergrund ist ein im Th\u00fcringer Landverwaltungsamt anh\u00e4ngiges Widerspruchsverfahren eines Nachbarn. Nach Erstellung des Standsicherheitsgutachtens f\u00fcr dessen Haus besteht keine weitere juristisch erfolgversprechende Handhabe, den Abbruch zu verhindern.<\/p>\n<p>07. Juli 2011: Der Petitionsausschuss des Th\u00fcringer Landtages informiert das Stadtforum Altenburg in einem Zwischenbescheid \u00fcber das Ausbleiben einer Stellungnahme der Landesregierung (Innenministerium) und bedauert, dass durch die vorhandene Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit der Abrissgenehmigung Fakten geschaffen werden k\u00f6nnten, die es dem Ausschuss unter Umst\u00e4nden nicht erm\u00f6glichen, vor dem Abbruch der Denkmale zu der Petition abschlie\u00dfend Stellung zu nehmen.<\/p>\n<p>26. Juli 2011: Der Fachdienst Kommunalaufsicht des Landratsamtes Altenburger Land kommt in seiner aufsichtsrechtlichen W\u00fcrdigung des Satzungsbeschlusses \u00fcber den<br \/>\nvorhabenbezogenen Bebauungsplan \u201eAreal am Markt\u201c zu dem Ergebnis, dass sich aus den vom Stadtforum Altenburg vorgetragenen rechtlichen Bedenken keine Anhaltspunkte f\u00fcr eine offensichtliche Rechtswidrigkeit der Satzung ergeben.<\/p>\n<p><strong>Aktueller Stand und Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>11. September 2011: Zum Tag des offenen Denkmals findet sich ein partei\u00fcbergreifendes B\u00fcndnis engagierter Altenburger B\u00fcrger und Denkmalfreunde zu einer Kundgebung f\u00fcr Denkmalschutz zusammen. Im Mittelpunkt steht das symbolische Abschiednehmen von den beiden stadtbildpr\u00e4genden Baudenkmalen \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c und Klostergasse 5. Mit Blumen und Kerzen bringen die Kundgebungsteilnehmer ihr Unverst\u00e4ndnis \u00fcber den Verlust dieser wertvollen Kulturg\u00fcter zum Ausdruck. \u201eDenk-Zettel\u201c berichten zudem von Trauer, Entt\u00e4uschung und Wut. Und immer wieder steht darauf gro\u00df die Frage \u201eWarum?\u201c.<\/p>\n<p>Jennifer Schubert, MdL und Mitglied des Petitionsausschusses des Th\u00fcringer Landtages, f\u00fchrt in ihrer Rede aus, dass es dem Petitionsausschuss aufgrund der aktuellen Rechtslage in Th\u00fcringen nicht m\u00f6glich ist, der Petition des Stadtforum Altenburg abzuhelfen. Gleichwohl empfiehlt das Petitionsreferat der Landesregierung eine \u00dcberarbeitung des Th\u00fcringer Denkmalschutzgesetzes.<\/p>\n<p>September 2011: Mit Erkundungsbohrungen zur Pr\u00fcfung des Baugrundes beginnen die Arbeiten zum Teilabriss und Neubau des \u201eAreal am Markt\u201c. Es folgen Entkernungsarbeiten in den Geb\u00e4uden Klostergasse 1, 3 und 5 sowie \u201eBei der Br\u00fcderkirche 9\u201c. Laut Vorhabentr\u00e4ger SWG soll bis zum 21. Oktober 2011 der vorhandene Geb\u00e4udebestand auf Stra\u00dfenniveau zur\u00fcckgebaut sein. Daran schlie\u00dfen sich \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Monaten die arch\u00e4ologischen Untersuchungen an, ehe im April 2012 mit dem Neubauvorhaben begonnen wird, das im Juni 2013 fertiggestellt sein soll.<\/p>\n<p><strong>Res\u00fcmee<\/strong><\/p>\n<p>Neben der ausf\u00fchrlichen Berichterstattung in \u00fcberregionalen Zeitschriften und Medien wie bspw. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, S\u00fcddeutsche Zeitung, Die Welt, Th\u00fcringer Landeszeitung sowie Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und MDR setzen sich namhafte Pers\u00f6nlichkeiten und Institutionen u.a. Expertengruppe st\u00e4dtebaulicher Denkmalschutz des Bundesbauministeriums, Deutsche Akademie f\u00fcr St\u00e4dtebau, Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege und Arch\u00e4ologie Th\u00fcringen, Petitionsausschuss des Th\u00fcringer Landtages, Prof. Gottfried Kiesow, Michael Breuer, Niels Gormsen, Wolfgang Kil, Ingo Schulze und viele mehr f\u00fcr den Erhalt der Denkmale ein oder versuchen, vermittelnd einzuwirken. Ihnen allen dankt das Stadtforum Altenburg f\u00fcr die geleistete<br \/>\nUnterst\u00fctzung!<\/p>\n<p>Anhand der Gegen\u00fcberstellung des ersten Planentwurfes f\u00fcr die Neubebauung des \u201eAreal am Markt\u201c im Oktober 2009 und dem jetzigen Ausf\u00fchrungsentwurf l\u00e4sst sich die erfolgreiche Intervention des Stadtforum Altenburg aufzeigen: Das Stadtforum Altenburg hat erreicht, dass der Neubau sich nicht 15m nach S\u00fcden ausdehnt und den historischen mittelalterlichen Stadtgrundriss ver\u00e4ndert. Das Stadtforum Altenburg hat erreicht, dass die Bauh\u00f6hen auf ein ann\u00e4hernd ertr\u00e4gliches Ma\u00df reduziert werden und eine kleinteilige Fassadenstruktur wenigstens angedeutet wird. Allerdings sieht der Ausf\u00fchrungsentwurf der SWG nunmehr eine historisierende Fassadengestaltung vor, die den B\u00fcrgern als Architektur des 21. Jahrhunderts vermittelt wird.<\/p>\n<p>Das Stadtforum Altenburg ist der Meinung, dass diese zwei Jahre ganz wichtig f\u00fcr die Stadt Altenburg waren &#8211; f\u00fcr einen Demokratisierungsprozess in der Stadtentwicklungspolitik und ganz wichtig f\u00fcr die Fragen: Was lernen wir daraus, wie wollen wir in Zukunft die Stadt entwickeln und wie beteiligen wir die B\u00fcrger im Planungs- und Entscheidungsprozess? Das Stadtforum Altenburg wird sich auch weiterhin zu Themen des Denkmalschutzes und der Stadtentwicklung einbringen und als fachkundiger<br \/>\nPartner f\u00fcr Stadtverwaltung und Stadtrat zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Das zeigen die Stellungnahmen und Anregungen zu den aktuellen Projekten wie bspw. das Quartierskonzept zu Quartier 15 mit Parkhaus und Blockrandbebauung am oberen Topfmarkt, der Bebauungsplan ehemalige JVA, der Bebauungsplan Hallen- und Freibad-S\u00fcd. Des Weiteren veranstaltet das Stadtforum Altenburg Diskussionsabende, Vortr\u00e4ge, Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals und themenorientierte Stadtspazierg\u00e4nge.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Magazins \u201e<a href=\"http:\/\/foto-music-film.com\/NetzwerkStadtforen\/Baustein\/BAUSTEIN_012011_NetzwerkStadtforen.pdf\" target=\"_blank\">BAUSTEIN \u2013 Stadtentwicklung. Denkmalpflege. Baukultur<\/a>\u201c 01|2011 \u00a0k\u00f6nnen Sie hier als <a href=\"http:\/\/foto-music-film.com\/NetzwerkStadtforen\/Baustein\/BAUSTEIN_012011_NetzwerkStadtforen.pdf\" target=\"_blank\">PDF<\/a> herunterladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der ersten Ausgabe des knapp 40 Seiten umfassenden Magazins \u201eBAUSTEIN \u2013 Stadtentwicklung. Denkmalpflege. Baukultur\u201c 01|2011 stellen sich fast alle teilnehmenden Initiativen des Netzwerkes Stadtforen Mitteldeutschland mit Portr\u00e4t und Projekten vor. 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