{"id":1374,"date":"2011-04-15T11:50:04","date_gmt":"2011-04-15T10:50:04","guid":{"rendered":"http:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=1374"},"modified":"2011-04-28T07:01:10","modified_gmt":"2011-04-28T06:01:10","slug":"stellungnahme-zum-stadtebaulichen-konzept-quartier-8-und-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=1374","title":{"rendered":"Stellungnahme zum st\u00e4dtebaulichen Rahmenplan\/Quartierskonzept f\u00fcr die Quartiere 8 und 15"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Ziele der st\u00e4dtebaulichen Rahmenplanung bzw. Quartiersplanung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> Wie in der Aufgabenstellung vom 8. Februar 2010 vorgegeben, sollen (Zitat): \u201edie Ergebnisse aus der st\u00e4dtebaulichen Planung f\u00fcr die Quartiere 8 und 15 als Grundlage der Erarbeitung eines qualifizierten Bebauungsplanes f\u00fcr die entsprechenden Bereiche dienen. Das zu untersuchende Areal befindet sich in einem sensiblen und f\u00fcr das denkmalgesch\u00fctzte Gesamtensemble der Altstadt herausragenden Bereich. (\u2026) Dieser st\u00e4dtebaulich wichtige Bereich<!--more--> im Umfeld des Altenburger Marktes liegt in f\u00f6rmlich festgesetzten Sanierungsgebiet \u201eAltstadt Altenburg\u201c, im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung und Gestaltungssatzung f\u00fcr die Altstadt Altenburg sowie im Denkmalensemble Kernstadt Altenburg und bedarf eines sensiblen Umgangs mit den Stadtstrukturen. Ein weiterer wichtiger Grund f\u00fcr die Erarbeitung eines st\u00e4dtebaulichen Rahmenplanes ist die Entwicklung und Bebauung des sog. \u201eAreal am Markt\u201c (Quartier 8).\u201c <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Der stadtplanerischen Logik folgend, wurde am 19. November 2009 genau dieser <\/span><a href=\"http:\/\/www.altenburg.eu\/sessionnet\/bi\/vo0050.php?__kvonr=961&amp;voselect=434\"><span style=\"color: #888888;\">Beschluss Nr. 92\/09<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\"> gefasst, in dem es hei\u00dft, dass vor Aufstellungsbeschluss f\u00fcr den vorhabenbezogenen Bebauungsplan \u201eAreal am Markt\u201c ein st\u00e4dtebaulicher Rahmenplan in der Einheit der Quartiere 8 und 15 zu erarbeiten sei (siehe auch <\/span><a href=\"http:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=477\"><span style=\"color: #888888;\">hier<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\">). <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Diesem Anspruch wurde das <\/span><a href=\"http:\/\/www.altenburg.eu\/sixcms\/detail.php?id=88412\"><span style=\"color: #888888;\">st\u00e4dtebauliche Konzept Quartier 8 und 15<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\"> des B\u00fcro Quaas nicht gerecht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">In den Variantenuntersuchungen wurde nicht der erforderliche Bezug zu den in der Altstadt geltenden obengenannten Satzungen bzw. in der Stadt vorliegenden Planungen genommen (Rahmenplan Stadtboden, St\u00e4dtebauliche Studie \u201eQuartier am Markt\u201c des B\u00fcro Hugk+Sellengk von Juli 2009, Machbarkeitsstudie Parkierungsanlage Topfmarkt des B\u00fcro von M\u00f6rner+J\u00fcnger von 2009). <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Im Rahmen der \u00f6ffentlichen Beteiligung im August 2010 wurden vom Stadtforum Altenburg <a href=\"http:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=589\">Alternativvorschl\u00e4ge f\u00fcr die Bebauung des Quartiers 8<\/a> und Spiegelgasse eingereicht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Besonders tragisch ist, dass die st\u00e4dtebauliche Studie f\u00fcr die zwei Quartiere der Architekten Hugk+Sellengk von 2009, die weitreichender als das st\u00e4dtebauliche Konzept von B\u00fcro Quaas die Konflikte und Potentiale im Umgang mit der historischen Stadtstruktur herausarbeitete, ignoriert wurde. W\u00e4hrend das B\u00fcro Quaas in den Varianten 3, 4 und 5 den Erhalt der Denkmale im Quartier 8 bei Auslagerung der Tiefgarage\/Stellpl\u00e4tze empfiehlt und zu der logischen Aussage kommt, dass mit dem Parkhaus im Quartier 15 (Zitat): \u201eder Hauptkritikpunkt an der derzeitigen Planung zum Marktquartier, n\u00e4mlich den Abbruch des Einzeldenkmals bei der Br\u00fcderkirche 9 zugunsten einer Tiefgarage entsch\u00e4rft w\u00fcrde\u201c, wird aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden in den vertiefenden Varianten A, B1 und B2 eine Kehrtwende gemacht, in dem die Planung von B\u00fcro Dr. Kotusch mit dem Abbruch der Denkmale ohne nennenswerte Bewertungen und Begr\u00fcndungen \u00fcbernommen wird. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Warum wird dann die st\u00e4dtebauliche Planung als das Konzept der Quartiere 8 und 15 verkauft, wenn nur Quartier 15 weiter bearbeitet wird? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Variantenherleitung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> Die Variantenuntersuchungen stellen Szenarien dar, ohne eine \u00dcberlagerung der st\u00e4dtebaulichen Einzelpl\u00e4ne f\u00fcr Verkehr, Nutzung, Konflikte, Raumbild, historische Stadtr\u00e4ume, Denkmalschutz und andere zu einem r\u00e4umlichen Gesamtplan zu erstellen. So werden Teilszenarien vermischt ohne stadtgestalterische und nutzungsfunktionale Zusammenh\u00e4nge. Zudem werden die Variantenuntersuchungen stadtplanerisch fragw\u00fcrdig, wenn die Planung von B\u00fcro Dr. Kotusch unber\u00fchrt bleibt &#8211; ohne Ber\u00fccksichtigung der Wechselbeziehungen zum Quartier 15. Die Leistungsf\u00e4higkeit beider Quartiere, wie irref\u00fchrend als Quartierskonzept 8\/15 bezeichnet, wird \u00fcberhaupt nicht untersucht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Planungsziele<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Erhalt bzw. Wiederherstellung der denkmalgesch\u00fctzten Stadtstruktur<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Einzige planerische Bezugnahme auf die Denkmaleigenschaft des Plangebietes ist die obligatorische Kartierung der Kategorie, ohne Hinweis auf den besonderen Schutz. Eine einheitliche Bewertung der Baudenkmale im Quartier 8 mit \u201eschlechtem Bauzustand\u201c beweist die fehlende Objektivit\u00e4t des Planers in Bezug auf das \u201eAreal am Markt\u201c. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Vorgelegt ist ein f\u00fcr jedes gew\u00f6hnliche Stadtgebiet \u00fcbliches Standardplanungskonzept, dass die Besonderheit des st\u00e4dtebaulichen Bereiches &#8211; als Tr\u00e4ger von Denkmaleigenschaften der Objekte und Strukturen &#8211; in allen planerischen Zielsetzung unber\u00fccksichtigt l\u00e4sst. Folgerichtig werden weitere Abrisse von werthaltigen baulichen Bestandteilen bspw. wie dem Barockhaus Bei der Br\u00fcderkirche 9 sowie dem klassizistischen Geb\u00e4ude Klostergasse 5 und die Aufl\u00f6sung der feingliedrigen historischen Stadtr\u00e4ume zur Methode.  <strong><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Die Herausbildung attraktiver urbaner Stadtr\u00e4ume<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Die st\u00e4dtebauliche Raumbildung folgt einseitig den Anspr\u00fcchen der Verkehrserschlie\u00dfung und Abdeckung des Stellfl\u00e4chenbedarfs und der Umsetzung des Planvorhabens \u201eAreal am Markt\u201c Quartier 8. Die Wirkungen der monofunktionalen, grobma\u00dfst\u00e4blichen Bauobjekte im Raumbild, insbesondere aus dem Blickwinkel des Fu\u00dfg\u00e4ngers, sind nicht dargestellt oder falsch wiedergegeben. Die bauliche Masse eines Parkhauses und die Monotonie der Fassaden zum Topfmarkt und zur neuen Klostergasse sprengen die Ma\u00dfst\u00e4blichkeit in der Altstadt, selbst im Vergleich mit den Solit\u00e4rbauten der fr\u00fcheren Schulen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Die Auswirkungen der Verkehrsziele auf die Stadtr\u00e4ume werden nicht dargestellt. In beiden st\u00e4dtebaulichen Varianten A und B1 sind die aus dem politisch wie stadtplanerisch gewollten 2-Richtungs-Verkehr resultierenden Raumbreiten (Mindestquerschnitt Klostergasse 9,5m, zusammengesetzt aus 5,5m Mindestquerschnitt Fahrbahn und je 2m Mindestquerschnitt der seitlichen Gehbahnen, zuz\u00fcglich der f\u00fcr Einbiegungen notwendigen Raumaufweitungen in Kreuzungsbereichen) weder den Planzeichnungen, noch den Bildmontagen, noch den textlichen Ausf\u00fchrungen zu entnehmen. Dargestellt werden Raumbreiten und Raumfronten zum Topfmarkt, die technisch und verkehrsplanerisch nicht realisiert werden k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Diese offensichtlichen Widerspr\u00fcchlichkeiten zwischen den \u201eStrategien\u201c zur Bebauung und zum Verkehr werden in den Zielkonzepten und den Plankonzepten aller Varianten nicht aufgezeigt! Warum?  <strong><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Planungsziel f\u00fcr das Quartier 8 ist die vollst\u00e4ndige Umsetzung des vorliegenden Bebauungsplanes.<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Das Plankonzept einer vollst\u00e4ndigen Neubebauung nach Fl\u00e4chenabriss wird dem einschl\u00e4gigen Zielkonzept (Strategie Bebauung und Freiraum) und allen in Betracht gezogenen Planungsvarianten alternativlos zugrunde gelegt. Die Definitionen des st\u00e4dtebaulichen Konzeptes stimmen jedoch nicht mit den Regelungen des Bebauungsplanes und dem ausf\u00fchrungsreifen Baukonzept \u00fcberein. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Durch die wiederholte Begriffsverwendung \u201eStadthausparzelle\u201c (in der Legende Konzept B\u00fcro Quaas) soll ein Architekturbild suggeriert werden, das im Baukonzept und im Bebauungsplan nicht vorgesehen ist. \u00a0<strong><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Planungsziel f\u00fcr die nord\u00f6stliche Brachfl\u00e4che im Quartier 15 ist die Entwicklung von \u00f6ffentlichen Erschlie\u00dfungsfl\u00e4chen und die Unterbringung des innerst\u00e4dtischen Parkraumbedarfs in einer Gro\u00dfgarage.<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Kerninhalt des vorliegenden Rahmenplanes bildet die \u201eOpferung\u201c des hochwertigsten innerst\u00e4dtischen Pr\u00e4ferenzstandortes f\u00fcr den Wohnungsneubau in Verbindung mit erg\u00e4nzendem Zentrumsbedarf (vergleichbar Quartier 8) und eine altstadtfremde Neubebauung f\u00fcr die prim\u00e4r gesetzten st\u00e4dtebaulichen Ziele der Unterbringung von massiertem ruhenden Verkehr (Monofunktion), der Neuanlage einer 2-spurigen Verbindungsstra\u00dfe zwischen Topfmarkt und der Gerhard-Altenbourg-Stra\u00dfe und der Sicherung ausreichender Abstandsfl\u00e4chen gegen\u00fcber Baublock Quartier 8. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Im Ergebnis entspricht damit das St\u00e4dtebauliche Konzept zu den Quartieren 8 und 15 allen im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben Quartier 8 und den baulichen Verdichtungen in der Spiegelgasse entwickelten Anforderungen der Neubebauungen an das Umfeld und ignoriert alle fachlichen Beitr\u00e4ge und Untersuchungen von Folgewirkungen bei einer einseitig auf die Quartierentwicklung Quartier 8 fokussierten Planung. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Eine neue st\u00e4dtebauliche Qualit\u00e4t ist nicht ansatzweise erkennbar. Im Ensemble der denkmalgesch\u00fctzten Solit\u00e4rbauten Josephinum, Friedrichsgymnasium, Br\u00fcderkirche und der kleinteiligeren, in Teilen denkmalgesch\u00fctzten Stadth\u00e4user verschiedener Baustile zerst\u00f6rt die beabsichtigte Errichtung eines solit\u00e4ren 3-geschossigen Parkhauses (in der Dimension des Quartiers 8 und der Wirkung von ungegliederten Gewerbebauten am Stadtrand!) die historisch gewachsene st\u00e4dtebauliche Gef\u00fcgeordnung. Die \u201eBekr\u00f6nung\u201c des Topfmarktes durch ein ma\u00dfstabsloses Nebenfunktionsgeb\u00e4ude ohne jegliche urbane Lebendigkeit an der topographisch erhabensten Stelle des Platzes ist st\u00e4dtebaulich r\u00fccksichtslos und banal zugleich. Daf\u00fcr sind die Baufl\u00e4chen zuk\u00fcnftig zu wertvoll. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Bewertung der Varianten<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Variante 1<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">St\u00e4dtebaulich unvertretbare Aufl\u00f6sung der historischen Stadtstruktur mit harten geometrischen Formen begr\u00fcnter Parkpl\u00e4tze (die Gestaltung entspricht den Parkplatzordnungen in Neubauwohngebieten bzw. Gewerbestandorten).<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Variante 2<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">St\u00e4dtebaulich unvertretbare Aufl\u00f6sung der historischen Stadtstruktur mit landschaftsg\u00e4rtnerischer Gestaltung der \u201eParke\u201c und \u201eGr\u00fcnanlagen\u201c.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Gestaltung ist nicht mehr tragf\u00e4hig bei Ber\u00fccksichtigung der gewollten 2-spurigen Verkehrserschlie\u00dfung Klostergasse &#8211; Gerhard-Altenbourg-Stra\u00dfe.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Die dargestellte Wirkung der gro\u00dfvolumigen B\u00e4ume wird erst nach zig Jahren erreicht.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Variante 3<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">St\u00e4dtebaulich vertretbare Maximalausnutzung zur Wiederherstellung der historischen Raumstruktur zur St\u00e4rkung eines komfortablen Wohnstandortes im Stadtzentrum und stadtraumvertr\u00e4glichen Deckung des Bedarfs an ruhendem Verkehr.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Beurteilung des historischen \u00dcberbauungsgrades ist falsch.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Eine \u00dcberschreitung erfolgt hier nur durch die begr\u00fcnten Parkdecks (vergleichbar Quartier 8 &#8211; L\u00f6sung des B\u00fcro Dr. Kottusch).<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Darstellung der Kopfbebauung Topfmarkt stimmt in keiner Weise mit dem dargestellten Grundriss und den in den Schnitten dargestellten vertikalen Funktionsgliederungen der zitierten Studie des B\u00fcros Hugk+Sellengk \u00fcberein.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Variante 4<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">St\u00e4dtebaulich einseitige Ausrichtung auf eine vergr\u00f6berte Neubildung der Klostergasse und des Raumschlusses Topfmarkt. Die Darstellung suggeriert einen engeren Stadtraum \u201eKlostergasse\u201c, als er tats\u00e4chlich bei einer 2-spurigen Stra\u00dfe und den zwingend erforderlichen seitlichen Gehbahnen gebaut werden muss.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Der \u00dcberfahrtsbereich Klostergasse-Topfmarkt wird deutlich ausgeweitet werden m\u00fcssen. Die Kopfbebauung Topfmarkt ist in der eingezeichneten Form nicht zu halten.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Parkhaus und Parkhauszufahrt sind st\u00e4dtebaulich unvertr\u00e4glich. Der Platz Bei der Br\u00fcderkirche wird dauerhaft aufgel\u00f6st &#8211; Durchblick bis zur Schm\u00f6llnschen Stra\u00dfe.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Die dargestellte Platzfront Topfmarkt sollte nicht das gestalterische Ziel sein.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Die komplizierten L\u00e4ngs- und Quergef\u00e4lle im Erschlie\u00dfungsraum Neue Klostergasse werden nicht aufgezeigt und daher wird auch kein L\u00f6sungsvorschlag unterbreitet.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Variante 5<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">St\u00e4dtebaulich unvertr\u00e4gliche Monofunktionalit\u00e4t und brutale Bauk\u00f6rpermassierung zum Topfmarkt und zur Neuen Klostergasse. Die Darstellung suggeriert auch hier einen engeren Stadtraum \u201eKlostergasse\u201c, als er tats\u00e4chlich bei einer 2-Spurigkeit der Klostergasse entstehen kann.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Das Parkhaus \u00fcbernimmt als altstadtfremder Solit\u00e4r die Raumdominanz im Quartier 15. Die Raumbreiten sind nicht auf den benannten Erschlie\u00dfungsverkehr ausgelegt.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Vertiefende Varianten<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Var. A aus Var. 2 <\/strong>(siehe im Konzept B\u00fcro Quass <\/span><a href=\"http:\/\/www.altenburg.eu\/fm\/5139\/09_Variante%20A.pdf\"><span style=\"color: #888888;\">hier<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\">) <\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Korn- und Topfmarkt bilden eine st\u00e4dtebauliche Einheit, so dass neben dem Raumabschluss nach Osten (Kornmarkt) auch der Topfmarkt nach Westen wieder in Anpassung an die umgebende Bebauung einen Blockrand erhalten sollte.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Nicht nachvollziehbar ist die Aufl\u00f6sung der historischen Stadtstruktur im Johannisgraben und im Bereich\u00a0 der Neuen Klostergasse\/Topfmarkt.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Die ca. 2,0m hohe Stadtterrasse vor dem Gro\u00dfgr\u00fcn stellt keinen wirklichen Raumabschluss des Topfmarktes dar.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Die ausgewiesenen PKW-Stellpl\u00e4tze decken nicht den Bedarf, wobei die Stellpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Raum der Gerhard-Altenbourg-Stra\u00dfe und bei der Br\u00fcderkirche die Aufenthaltsqualit\u00e4t verschlechtern. So ist auch eine Stellplatz-Reserve vor der Br\u00fcderkirche inakzeptabel.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Var. B1 aus Var. 5 sowie Var. B2 aus Var. 4 <\/strong>(siehe im Konzept B\u00fcro Quaas <\/span><a href=\"http:\/\/www.altenburg.eu\/fm\/5139\/10_Variante%20B1.pdf\"><span style=\"color: #888888;\">hier<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\"> und <\/span><a href=\"http:\/\/www.altenburg.eu\/fm\/5139\/11_Variante%20B2.pdf\"><span style=\"color: #888888;\">hier<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\">) <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">F\u00fcr beide Varianten bleibt kritisch zu bewerten: <\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Kommentarlose \u00dcbernahme der Planung \u201eAreal am Markt\u201c sowie die Aufl\u00f6sung der historischen Stadtstrukturen im Bereich Neue Klostergasse\/Topfmarktabschluss.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Die Parkh\u00e4user mit 150 bzw. 130 Stellpl\u00e4tzen sind zu gering ausgelegt. Entsprechend Machbarkeitsstudie des B\u00fcros von M\u00f6rner+J\u00fcnger von 2009 werden schon aus Wirtschaftlichkeitsgr\u00fcnden 180-200 Stellpl\u00e4tze empfohlen. Dabei verzichten die Verkehrsplaner auf eine Verkehrsf\u00fchrung \u00fcber die neue Klostergasse und organisieren Ein- und Ausfahrt des Parkhauses \u00fcber die Gerhard-Altenbourg-Stra\u00dfe.Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualit\u00e4t im \u00f6ffentlichen Raum werden dabei keine zus\u00e4tzlichen Stellpl\u00e4tze organisiert.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Warum wurden diese Erkenntnisse nicht \u00fcbernommen?<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Zu Var. B1 im Besonderen<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Der Raumabschluss zum Topfmarkt mit Parkhaus als grober Bauk\u00f6rper im feingliedrigen historischen Raumgef\u00fcge bleibt unbefriedigend, da hilft auch kein zus\u00e4tzlicher Aufbau mit Terrassencafe.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Wie kommt der Planer zu der Erkenntnis (Zitat): \u201eDiese L\u00f6sung zeigt auf, dass nicht zwingend eine komplette Bestandserhaltung notwendig ist, sondern dass auch aus einer wohl\u00fcberlegten Balance aus Abbruch und Neubau st\u00e4dtebaulichen Qualit\u00e4ten erwachsen k\u00f6nnen.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> <strong>Zu Var. B2  im Besonderen <\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Positiv zu verzeichnen ist der Erhalt der historischen Stadtstrukturen im Johannisgraben und das Versetzen des Parkhauses hinter den Topfmarktabschluss.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Fazit<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"> Eine klarere Vorgabe in der Aufgabenstellung (Vorgabe A und B ist nicht nachvollziehbar) h\u00e4tte die Bearbeitung von unn\u00f6tigen Varianten ersparen k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Die Variante 3, aufbauend auf der st\u00e4dtebaulichen Studie des B\u00fcro Hugk+Sellengk von 2009, in der Weiterbearbeitung verworfen, k\u00f6nnte den Anforderungen beim Bauen im historischen st\u00e4dtebaulichen Raum am Ehesten gerecht werden und sollte in der Bearbeitung der Variante B2 Ber\u00fccksichtigung finden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Zudem w\u00e4re der <\/span><a href=\"http:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=589\"><span style=\"color: #888888;\">Alternativvorschlag<\/span><\/a><span style=\"color: #888888;\"> des Stadtforums vom August 2010 dienlich. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Die Stellungnahme des Stadtforums zum <\/span><span style=\"color: #888888;\">Quartierskonzept<\/span><span style=\"color: #888888;\"> hier als <a href=\"http:\/\/stadtforum-altenburg.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Stellungnahme-15.04.2011-Quartierskonzept.pdf\">PDF<\/a>.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziele der st\u00e4dtebaulichen Rahmenplanung bzw. Quartiersplanung Wie in der Aufgabenstellung vom 8. Februar 2010 vorgegeben, sollen (Zitat): \u201edie Ergebnisse aus der st\u00e4dtebaulichen Planung f\u00fcr die Quartiere 8 und 15 als Grundlage der Erarbeitung eines qualifizierten Bebauungsplanes f\u00fcr die entsprechenden Bereiche &hellip; <a href=\"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/?p=1374\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[62,37,15,1],"tags":[3,105,23,22,20],"class_list":["post-1374","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-brisant","category-editorial","category-stellungnahme","category-alles","tag-areal-am-markt","tag-buro-quaas","tag-quartier-15","tag-quartier-8","tag-quartierskonzept"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p1GsgU-ma","jetpack_likes_enabled":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1374"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1374\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1463,"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1374\/revisions\/1463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtforum-altenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}