Sicherung Wohn- und Geschäftshaus Johannisstraße 49

Johannisstr 49 Johannisstr 49 Johannisstrasse 49, Lageplan

Nachdem im November 2012 der geplante Abbruch des leer stehenden Wohn- und Geschäftshauses Johannisstraße 49 bekannt wurde, hinterfragte das Stadtforum Altenburg die Rückbauabsichten der Stadtverwaltung.

Das Stadtforum war sich einig, dass ein überstürzter Abbruch ohne Prüfung der Sanierungswürdigkeit bzw. ohne eine anschließende Lückenschließung einen verheerenden Einschnitt in den geschlossenen Straßenzug darstellen und einen Einblick in die problematische Quartiersituation mit bisher ungeordneter Entwicklung der Einzelgrundstücke über Jahre hinweg freigeben würde.

Der Bauzustand des Objektes stellte sich nach Auffassung des Stadtforums, zumindest die akuten Gefährdungen betreffend, unproblematischer dar, als seitens der Stadt Altenburg formuliert. Ungeachtet des relativ hohen Sanierungsstaus ist das Gebäude grundsätzlich sanierungswürdig, vergleichbar mit anderen im Sanierungsgebiet modernisierten Objekten.

Da die Stadt Altenburg nicht im Stande war, alternative Lösungen Weiterlesen

Entwicklungspotential Martinsgässchen – Resümee zum „Tag des offenen Denkmals“, 8. September 2013

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Kennen Sie das Martinsgässchen, fragte das Stadtforum Altenburg aus Anlass des „Tag des offenen Denkmals“. Für Peter Gzik als Mitstreiter des Stadtforums war das im Dornröschenschlaf befindliche Martinsgässchen und die im Volksmund überlieferte Margarethenkapelle genau das richtige Vorhaben zum diesjährigen Thema „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“

Aus den ersten Gesprächen mit der Stadtverwaltung und den Eigentümern wurde schnell klar, dass dem Stadtforum viel Geduld und harte Überzeugungsarbeit für die Realisierung dieses Projektes abverlangt wird.

Der große Zuspruch in der Bevölkerung am Denkmaltag überraschte viele im Stadtforum und erfreute insbesondere Peter Gzik. Viele Besucher erkundeten erstmals dieses Altenburger Kleinod inmitten der Stadt, andere wiederum haben ganz persönliche Erinnerungen an die bis in die frühen 1960er Jahre öffentlich begehbare Gasse. Dabei ist das Quartier um das Martinsgässchen nur ein Beispiel für viele vergessene Stadtquartiere.

Für das Stadtforum ist das Hoffest um die „Margarethenkapelle“ lediglich ein Einstieg Weiterlesen

Hoffest um die „Margarethenkapelle“ – Tag des offenen Denkmals, 8. September 2013

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Passend zum Thema „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ erweckt das Stadtforum Altenburg am „Tag des offenen Denkmals“ das historische Martinsgässchen mit der im Volksmund überlieferten Margarethenkapelle aus dem Dornröschenschlaf!

Zahlreiche freiwillige Helfer beräumten im Vorfeld das Areal von Schutt und Wildwuchs, um pünktlich zum „Festtag“ das Martinsgässchen den Besuchern präsentieren zu können.

Zu besichtigen sind Teilbereiche des im Ursprung barocken Vorderhauses Johannisstraße 48, ein mittelalterlicher Höhler sowie Ansichten der vermeintlichen Margarethenkapelle mit Backsteingiebel und Martinsgässchen – durchgängig begehbar von Johannisstraße 48 bis Markt 18. Dieses Angebot wird durch Ausführungen zur Baugeschichte sowie Darstellung vorhandener Planung zur städtebaulichen Entwicklung im Quartier ergänzt.

Umrahmt wird die Aktion des Stadtforum Altenburg unter Mitwirkung der Eigentümer mit einem Hoffest um die „Margarethenkapelle“. Neben künstlerischen Darbietungen und Angeboten für Groß und Klein erfolgt eine Weiterlesen

Resümee der Auftaktveranstaltung „Im Dialog.“ – 18. Februar 2013

Zum Auftakt der neuen Veransaltungsreihe „Im Dialog. Für eine lebendige Innenstadt“ am 18. Februar 2013 im Lichthof des Modehauses Fischer kamen immerhin 45 interessierte Bürger, darunter Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Vertreter von Vereinen, der Werbegemeinschaft, des Denkmalbeirates und des Eigentümerverbandes Haus und Grund.

Zunächst erfolgte seitens des STADTFORUM ALTENBURG eine historische Einordnung der Gebäude in der Sporenstraße 1 und 2, dem sich Ausführungen über die bisherigen Sanierungsleistungen an den Gebäuden durch Bauherr und Architekt anschlossen.

Der ins Stocken geratenen Debatte über die künftige Entwicklung und Nutzung dieser beiden historischen Gebäude stellte Weiterlesen